Startschuss für Projekt „Kulturelle Schulentwicklung“

Von: tka
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Spricht sich für kulturelle Bildung aus: Schulministerin Sylvia Löhrmann gab den Startschuss in Aachen.

Aachen. Diese Zusammenarbeit ist so ganz nach dem Geschmack von Schulministerin Sylvia Löhrmann. Die Gemeinschaftsgrundschule Schönforst, die Luise-Hensel-Realschule, die Gesamtschule Brand, das Gymnasium Herzogenrath und das Berufskolleg Alsdorf wollen beweisen, dass es keine Kunst ist, wenn Schüler kulturell zusammenarbeiten. Sie nehmen am Projekt „Kulturelle Schulentwicklung“ teil, einer initiative des Bildungsbüros der Städteregion und der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“.

Den Startschuss gab die Landesministerin nun in der stilvollen Kulisse des Ballsaals des Alten Kurhauses. Das Ambiente bereicherte unter anderem die Streicherklasse der Grundschule Schönforst. Das klang nicht nur für die Ministerin prächtig. „Für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder und Jugendlichen sind kulturelle Angebote unverzichtbare Bestandteile von Schulprofilen und einer umfassenden Bildung. Wer sich in der Jugend künstlerisch-ästhetisch mit der Welt auseinandersetzt, hat gute Voraussetzungen, die zukünftige Welt mitzugestalten“, erklärte Löhrmann (Grüne).

Gemeinsam wollen die fünf Schulen nun ihre kulturellen Profile weiterentwickeln. „Erst durch Kultur wird Wissen zur Bildung. Deswegen setze ich mich tagtäglich dafür ein, die kulturellen und schulischen Angebote bereichsübergreifend zu vernetzen und Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft eine chancengleiche Teilhabe an kultureller Bildung in unserer Stadt zu ermöglichen“, sagte Stadtdirektor Wolfgang Rombey, der auch Vorsitzender des Lenkungskreises der Bildungsregion Aachen ist.

Musik, Tanz und Theater deuteten im Ballsaal an, wohin der gemeinsame Weg der fünf Schulen aus der Städteregion führen kann. Löhrmann nannte den Aufgalopp „herzergreifend“. In einer dreijährigen Modellphase erhalten die Schulen nun vielfältige Unterstützung: Künstler werden in die Häuser kommen, Schulentwicklungsbegleiter des Bildungsbüros werden helfen, die Arbeitsstelle kulturelle Bildung berät. Sie alle sollen helfen, dass alle Kinder und Jugendlichen während ihrer Schulzeit Theater, Musik und Kunst aktiv erleben – auf der Bühne, mit Instrument oder als Maler. „Kultur macht Kinder stark“, betont Wolfgang Rombey. Und Appetit auf mehr.

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