Aachen - Startschuss für die Junior-Ingenieure am Einhard-Gymnasium

Startschuss für die Junior-Ingenieure am Einhard-Gymnasium

Von: Leon Heckmann
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Freuen sich auf zwei spannende Jahre: die Teilnehmer der „Junior-Ingenieur-Akademie“ am Einhard-Gymnasium. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Als eine von nur rund 50 Schulen bundesweit bietet das Einhard-Gymnasium ab diesem Schuljahr die Junior-Ingenieur Akademie als Wahlpflichtfach für Schüler der 8. Klasse an. Das Projekt läuft über zwei Schuljahre und soll die Nachwuchsingenieure für Naturwissenschaften, Technik und praxisorientiertes Arbeiten an wissenschaftlichen Projekten begeistern.

Für das Einhard-Gymnasium stellt die neue Akademie ein weiteres Angebot im Bereich der so genannten MINT-Fächer dar, hier dreht sich alles um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Besonders stolz und glücklich ist die Schule über die vielen Kooperationspartner und Träger des Projektes.

Neben finanzieller Unterstützung vor allem der Stiftung der Deutschen Telekom, welche das Projekt bereits seit mehreren Jahren initiiert und an ausgewählten Schulen ermöglicht, konnte das Gymnasium namhafte Kontakte in Wissenschaft und Wirtschaft als Partner für die Akademie gewinnen.

Über die zwei Schuljahre verteilt, sind Kooperationen mit der Fachhochschule und Technischen Hochschule Aachen sowie auch mit renommierten Wirtschaftsunternehmen wie der Thyssen-Krupp-Gruppe geplant.

Die Junior-Ingenieur-Akademie soll aber nicht nur interessierte Schülerinnen und Schüler fördern und besonders auch Mädchen für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich begeistern, sondern durch praxisorientierte Projektarbeit im Team auf die spätere Arbeitsrealität im Bereich der Ingenieurwissenschaften vorbereiten.

Unter dem Oberthema „Mobilität im 21. Jahrhundert“ stehen in den zwei Jahren unterschiedliche Themen wie Robotik, Elektromobilität oder Luft- und Raumfahrttechnik auf dem Programm, immer verbunden mit Projekten, um praxisnahe Probleme zu lösen. Vor allem durch die Einbindung der Kooperationspartner soll so möglichst viel abseits des üblichen Schulalltags und nah an der Realität gelernt werden.

Die Arbeitsprojekte werden mit Exkursionen beispielsweise ins Labor der RWTH oder zum Thyssen-Krupp Werk sowie mit einem Roboterwettbewerb ergänzt, um direkt in der Praxis zu lernen und die Motivation zu fördern. Auch gab es auch bereits einen gemeinsamen Ausflug zum Rursee, denn natürlich soll das Projekt auch Spaß machen.

Für Dr. Elmar Willemsen, Lehrer für Physik und Deutsch und einer der beiden Leiter der Akademie, bietet das neue Projekt gerade aufgrund der zahlreichen Partner den Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Programm, was den Fokus ganz auf die wirkliche Realität außerhalb der Schule legt.

Außerdem sei die an Projekten orientierte Arbeit in kleinen Teams eine gute Vorbereitung für das spätere Studium und Berufsleben. Die 16 ersten Projektteilnehmer freuen sich auf zwei interessante Jahre Junior-Ingenieur-Akademie, das Einhard-Gymnasium möchte das Projekt in Zukunft weiterführen.

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