Star-Qualität zeigt nur der Tivoli

Von: Hans-Peter Leisten
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Eng, steil, laut, gelb - aber mit buchstäblich schalem Nachgeschmack: So sehr die Fans schon Stunden vor der Heimspielpremiere den neuen Tivoli feierten - das sportliche Debüt der Alemannia ging am Abend mit 0:5 gründlich daneben. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Es ist 16.15 Uhr. Satte vier Stunden vor Spielbeginn, und die ersten Fans tauchen schon vor den Toren des neuen Stadions auf. Jenem Bauwerk, das Massen und Medien über ein knappes Jahr mit seiner Entstehungsgeschichte fasziniert hat. Michael Müller und seine Gattin Nicole Müller-Kirstein sind da noch auf der Autobahn.

Sie kommen nicht aus Alsdorf oder Jülich, sondern aus Rastatt in Deutschlands Südwesten. So wie bei jedem Heimspiel, denn die Beiden sind eingefleischte Alemannen. Trotz Karlsruher SC und Freiburger SC. Die 350 Kilometer Anfahrt sind für sie an jenem 17. August ein Vergnügen.

Von der sportlichen Klatsche konnte das Paar nichts ahnen. Und schon gar nichts von dem Drama, das sich nach dem Spiel im Stadion abspielt, als ein St.-Pauli-Fan beim Jubeln über eine Brüstung knapp acht Meter in die Tiefe stürzt und sich lebensgefährliche Verletzungen zuzieht.

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