Aachen - Städtischer City Service wird erweitert

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Städtischer City Service wird erweitert

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Aachen. Sie sind inzwischen ein vertrauter Anblick in den Straßen der Aachener City: Die Akteure des City Service.

Seit knapp zwei Jahren in den Aachener Stadtfarben gelb-schwarz deutlich erkennbar im Innenstadtbereich unterwegs, werden sie ab April auch in den Stadtbezirken Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster-Walheim, Laurensberg und Richterich eingesetzt werden.

Die Initiatoren des Projektes, städtische Wirtschaftsförderung, ARGE, Märkte und Aktionskreis City (MAC) sowie das Sozialwerk Aachener Christen (SAC) als Qualifizierungsträger blicken resümierend positiv auf die ersten 22 Monate ihres Gemeinschaftsprojektes City Service.

Gestartet mit sechs Teams zu je zwei Personen verfügt der City Service mittlerweile über mehr als 30 Teilnehmer, so dass nun auch die Expansion in die Bezirke möglich wird. Diese war, nachdem ein Pilotprojekt im Bezirk Eilendorf sehr gute Ergebnisse gebracht hatte, von Politik und Verwaltung der übrigen fünf Bezirke schon seit geraumer Zeit gewünscht.

Unter dem Motto S/O/S - Sicherheit / Ordnung / Sauberkeit - sind die Teams des City Service auch in den Bezirken ab sofort Ansprechpartner für jedermann. Herbert Kuck vom städtischen Fachbereich Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten, der die Maßnahme koordiniert: „Der City Service ist als Auge der Verwaltung„ und Hinweisgeber für viele städtische Dienststellen sehr hilfreich, für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher der Stadt ist er wandelndes Informationsbüro.”

Wichtig ist Kuck jedoch auch die Feststellung, dass die Akteure des städtischen Services weder so genannte hoheitliche Maßnahmen durchführen dürfen, noch originäre Aufgaben der städtischen Ämter erledigen sollen.

Das Projekt ´City Service´ ist ein von der ARGE finanziertes arbeitsmarktpolitisches Instrument, das die Chancen zur Wiedereingliederung in den regulären Arbeitsmarkt verbessern soll. Nach einer entsprechenden Qualifizierung der Kandidatinnen und Kandidaten, die durch das ´Sozialwerk Aachener Christen´ zu Beginn konzentriert und auch während der Maßnahme begleitend durchgeführt wird, sind die Akteure dann wöchentlich zwischen 30 und 39 Stunden im Dienste der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger unterwegs.

Ab sofort stehen nun fünf weitere Teams zur Verfügung, die dann in den Bezirken für freundlichen Service sorgen und aufmerksame Präsenz zeigen werden. Auch hier sollen dann bei Verunreinigungen, Zerstörungen, Gefahren etc. unmittelbar Informationen an die entsprechenden städtischen Dienststellen weitergeleitet werden. Die Teams, die auch mit der Innenstadtüberwachung des Ordnungsamtes und der Polizei in Kontakt stehen, können nun auch in den Stadtbezirken - wie bereits in der City feststellbar - durchaus den subjektiven Sicherheitseindruck verbessern und auch ohne ”erhobenen Zeigefinger” für verantwortliches Verhalten sensibilisieren.
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