Städtewette: Freude über große und kleine Spenden

Von: tka
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Eindrucksvoll: Hugo-Junkers-Re
Eindrucksvoll: Hugo-Junkers-Realschüler, Dr. Thomas Möllhoff, ärztlicher Direktor des Marienhospitals, die städtische Auszubildende Susanne Helme, Ausbildungsleiterin Margot Keischgens und Azubivertreter Ron-Roger Breuer brachten Marcel Philipp ihre Schecks. Foto: Herrmann

Aachen. Hätte Aachen die Städtewette mit Karlheinz und Almaz Böhm nicht längst gewonnen, diese Spende wäre die halbe Miete gewesen. Nun garantiert sie den Bau einer Aachen-Schule in Äthiopien. 120.000 Euro kostet ein Schulneubau in dem afrikanischen Land.

81.333 Euro mussten zum Wettgewinn zusammenkommen, 116.000 Euro waren bis Dienstagabend eingegangen. Am Mittwoch dann freuten sich alle Beteiligten - OB Marcel Philipp auf der einen Seite, Böhms Stiftung „Menschen für Menschen” auf der anderen Seite - über die bis dato größte Einzelspende für Kinder in Äthiopien. 43.059,48 Euro hatte die Junghans-Gruppe überwiesen.

Das Geld stammt einerseits aus Spenden der Gesellschafter, andererseits aus dem ProIdee-Kinderhilfsfonds. Außerdem wurden zehn Prozent des Umsatzes aus den ProIdee-Shops und dem Junghans Creativ Shop beigetragen. Und dann haben auch die Mitarbeiter gesammelt, und deren Geld wurde aus der Firmenkasse verdreifacht. Zusammen macht dies 43.059,48 Euro und ließ die Aachener Spendensumme am Mittwoch insgesamt auf 168.007 Euro klettern.

Aachen ist damit die Stadt mit dem drittbesten Ergebnis, nur Fulda und Offenburg schneiden besser ab. Aber das sind recht kleine Städte. Im Vergleich der Großstädte liegt Aachen nun mit 0,69 Euro Spende pro Einwohner vorne. Kiel, Wiesbaden, Köln oder Trier haben die Wette bis jetzt nicht einmal gewonnen. Und Donnerstag ist der letzte Tag, an dem auf das Spendenkonto eingezahlt werden kann (Sparkasse Aachen, BLZ 39050000, Konto 1004373).

Egal wie der letzte Spendentag läuft, der OB ist stolz. „Aachen hat eine sehr aufmerksame Gesellschaft. Viele tausend Menschen haben sich beteiligt”, sagte er und nahm weitere Schecks entgegen. Schüler der Hugo-Junkers-Realschule hatten 720 Euro bei einem Afrika-Tag verdient, und das Marienhospital und die Auszubildenden der Stadt hatten gesammelt. „Beeindruckend, wie groß überall in der Stadt die Bereitschaft zu spenden ist”, findet Philipp. Seine Stadt hat gewonnen - und wie!
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