Aachen - „Stadtmodell Aachen“: Ein Beispiel guter Kooperation

„Stadtmodell Aachen“: Ein Beispiel guter Kooperation

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Präsentieren das neue Teilstück des Stadtmodells: Die „Nachbarn“ Fritz Rötting (IHK Aachen, v.l.), Andrea Blaschke und Gerhard Wittfeld (kadawittfeldarchitektur) sowie Franz-Wilhelm Hilgers (Aachener Bank) treiben die Arbeit an der „Miniaturausgabe“ Aachens voran. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat gemeinsam mit der Aachener Bank, der AachenMünchener Versicherung AG und dem Architekturbüro kadawittfeld gmbh eine Kachel für das „Stadtmodell Aachen“ an den Förderverein Aachen-Fenster – Raum für Bauen und Kultur e.V. überreicht.

Das einen Quadratmeter große 3D-Teilstück zeigt den Bereich zwischen Theater und Kleinmarschiertor im Maßstab 1:500. In Schneeweiß gehalten, soll es sich nahtlos in die bereits bestehenden Platten einreihen.

„Wir sind Nachbarn und wollen unseren Beitrag zur Weiterentwicklung des Umfelds leisten“, sagte IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting bei der Vorstellung des Modells. Mit dem Neubau der AachenMünchener, dem Pocketpark, der alten Hauptpost mit dem Cinekarree und der Erweiterung des IHK-Gebäudes habe sich in den vergangenen Jahren schon viel verändert. „Und das wird noch weitergehen“, sagte Rötting.

Das Modell ermögliche es Investoren, ihre Planungsideen in einer realistischen Umgebung zu testen, sagte Franz-Wilhelm Hilgers, Vorstand der Aachener Bank eG: „Es bietet die Grundlage für eine qualifizierte Diskussion im Rahmen der Stadtentwicklung.“ Auch Gerhard Wittfeld, Geschäftsführer der kadawittfeldarchitektur gmbh und Vorstandsmitglied des BDA, hat das Projekt unterstützt: „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass Stadtentwicklung für Bürger, Touristen, Projektentwickler und Investoren begreifbar wird.“

Das „Stadtmodell Aachen“ geht auf eine Initiative der Bezirksgruppe Aachen und des Bunds deutscher Architekten (BDA) im Jahr 2010 zurück. Seitdem wächst das Modell; weitere Kacheln sind derzeit im Bau. Insgesamt 60 Quadranten im Maßstab 1:500 sollen am Ende auf Basis eines 3D-Modells der Stadt Aachen ein möglichst nahes Bild der Realität vermitteln. Koordiniert wird die Aktion vom Förderverein Aachen-Fenster – Raum für Bauen und Kultur e.V.. Unternehmen, Privatpersonen, oder – wie in diesem Fall – Gruppen können einzelne Kacheln in Auftrag geben.

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