Stadtmeisterschaft: Walheim und Alemannia II im Finale

Von: Wolfgang Schumacher
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Der Favorit setzt sich durch: Nicht nur in diesem Zweikampf hatte Walheim (blau-weiße Trikots) gegen Hahn knapp die Nase vorn. Am Ende zog der Mittelrheinligist mit 2:1 ins Finale ein. Foto: Kurt Bauer
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Harter Kampf, aber keine Tore: Erst im Elfmeterschießen konnte Favorit Alemannia Aachen II Arminia Eilendorf besiegen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Hertha Walheim und Alemannia Aachen II – das sind die beiden Teams, die am morgigen Sonntag ab 15 Uhr auf dem Sportplatz am Heider-Hof-Weg in Verlautenheide um die 29. Stadtmeisterschaft kicken.

Der Weg dorthin war sowohl für die Alemannen wie für die Herthaner durchaus beschwerlich. Denn im ersten Halbfinale sah sich der Mittelrheinligist Walheim klug und gefällig vorgetragenen Angriffen des Bezirksligisten FC Inde Hahn ausgesetzt. Die Hahner machten das Spiel, kamen immer wieder gut vor des Gegners Tor. Doch da war zumeist Schluss, die Walheimer konterten geschickt und kamen durch einen Weitschuss in der 12. Minute zum etwas glücklichen 1:0.

Hand auf‘s Herz, ein Nationaltorwart Neuer hätte das Ding gehabt.Doch bereits in der 31. Minute wurde der Vorwärtsdrang der Hahner Spieler belohnt. Nur ein Foul im Strafraum konnte den Ausgleich verhindern, der fällige Elfmeter wurde sicher verwandelt. Noch vor der Pause aber geschah es wieder. Die Hertha überrannte die Abwehr des Gegners, der Schuss aus etwa 20 Metern war drin, der Ball zappelte zum 2:1 für die Walheimer im Netz.

Dann öffneten sich über der schönen Anlage von SV Eintracht Verlautenheide erneut die Himmelsschleusen: In der zweiten Halbzeit wie auch im anschließenden zweiten Halbfinale des Tages schüttete es wie aus Kübeln, so dass die Spiele beinahe zwangsläufig verflachten. Für Inde Hahn war in der 55. Minute noch ein satter Lattenschuss zu verzeichnen, doch es blieb dann beim für die Hertha schmeichelhaften 2:1, insgesamt war es eine durchweg faire Begegnung.

In strömendem Regen begannen auch die Alemannen gegen die Arminia aus Eilendorf. Doch auch der zweite Mittelrheinligist sah sich wütenden Angriffen des Bezirksligisten ausgesetzt. Die Eilendorfer Spieler machten sich anscheinend weit weniger aus der ausgiebigen Naturdusche als die traditionell in Schwarz-Gelb auflaufenden Tivoli-Kicker, die einige Lattenknaller überstehen mussten.

Die zwei mal 40 Minuten Spielzeit zogen sich wie Kaugummi. Doch das schwarz-gelbe Bollwerk hielt, ohne vorne zu überzeugen, den Arminen fehlte die Kraft. Es blieb torlos bis zum Spielende, so dass das Elfmeterschießen die Entscheidung über den Finaleinzug bringen musste, eine Verlängerung gibt es nicht.

Schließlich mussten die Mannschaften jetzt unter Flutlicht zum Elfmeterschießen antreten. Hier setzten sich dann die routinierteren Kicker aus der höheren Klasse durch: Alemannia bezwang mit 4:2 die Arminia aus Eilendorf, wieder ein glücklicher Sieg.

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