Stadtmeisterschaft: Walheim macht den Hattrick perfekt

Von: Joel Teichmann
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Alter und neuer Stadtmeister: Am Ende konnte sich das Team aus Walheim dank eines ziemlich späten, aber souveränen Treffers durch Mergim Statovci über einen 2:1-Sieg gegen Brand freuen. Foto: Kurt Bauer
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Heißm umkämpft: Raspo Brand (in Grün) hatte nach einer spannenden Partie das Nachsehen gegen den Favoriten aus Walheim.

Richterich. Fast könnte man es inzwischen eine kleine Tradition nennen: Hertha Walheim sicherte sich bei der 32. Fußballstadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup im Jürgen-Ortmanns-Stadion in Richterich am Samstag einen der begehrten Finalplätze – mal wieder. Schließlich schaffte es der Landesligist auch schon in den vergangenen vier Jahren in die Runde der letzten Zwei.

Zuvor stand aber erst einmal das „kleine Finale“ auf dem Programm. Dort trafen Eintracht Verlautenheide und DJK FV Haaren aufeinander. Dieses Derby hatte es in sich: hart umkämpft, geprägt von etlichen Fouls und vielen Zweikämpfen. „Ein hitziges Spiel“, sagte Schiedsrichter Paul Schwering im Anschluss.

Anfangs blieben die Chancen auf beiden Seiten ungenutzt, nicht zuletzt aufgrund toller Paraden der Keeper. In der 39. Minute gelang Kenan Uzun dann aber doch noch das 1:0 für Verlautenheide, das gleichzeitig auch den Halbzeitstand markierte. Pünktlich zur zweiten Halbzeit setzte dann der befürchtete Regen ein und erschwerte das Spiel auf dem Naturrasen. Chancen? Mangelware.

In der 71. Minute gelang Maik Haass mit einem Schuss aus der zweiten Reihe dann aber doch noch der Ausgleich. Statt die weiteren Großchancen zu nutzen, flog in der Nachspielzeit der Haarener Torwart Sebastian Hirtz nach einer „Notbremse“ vom Platz. Für Feldspieler Timo Scheeren hieß das: ab ins Tor. Und das ausgerechnet im folgenden Elfmeterschießen. Eigentlich nichts Neues für das Team in Schwarz-Gelb, schließlich stand schon im Halbfinale kein gelernter Torwart zwischen den Pfosten. Scheeren hielt sogar einen Elfmeter, trotzdem musste sich Haaren dem Team aus Verlautenheide mit 3:4 geschlagen geben.

Das Finale mit den beiden Teams aus dem Aachener Süden begann – ganz zur Freude der nun wachsenden Zahl von Zuschauern – dann bei strahlendem Sonnenschein. „Es brennt“, meinte Raspo-Trainer Matthias Conrad vor Spielbeginn. Sein Mittel, die Walheimer zu schlagen, sei „gepflegtes Mittelfeldpressing“, erklärte er. Denn wenig überraschend versuchte die Hertha durch Ballbesitz zum Torerfolg zu kommen. Die erste Hälfte verlief größtenteils unspektakulär und torlos.

Erst in der 65. Minute zappelte dann erstmals der Ball im Netz: Delany Arigbe umkurvte geschickt den Torwart und schob zum 1:0 für Raspo ein. Der Vorsprung währte jedoch lediglich fünf Minuten, bis Marvin Brauweiler einen Elfmeter für die Walheimer verwandelte. Kurz vor Schluss drehte Mergim Statovci von Hertha Walheim mit einem sehenswerten Schlenzer aus 18 Metern dann sogar die Partie zum 2:1 Endstand.

Auch Dieter Arns, Präsident des Veranstalters Rhenania Richterich, zeigte sich am Ende größtenteils zufrieden: „Die Besucherzahlen waren nicht überragend, aber zufriedenstellend“, meinte er. Die größte positive Überraschung waren für ihn die Leistungen von Ditib Aachen sowie Blau-Weiß Aachen.

Fazit: Einzig unter der Stadtmeisterschaft zu leiden hatte der Rasen – der soll in den nächsten Wochen daher geschont werden. In rund einem Jahr hat Hertha Walheim dann in Forst die Möglichkeit, den Viererpack in Sachen Meisterschaft zu schnüren.

Weitere Infos gibt es bei FuPa.

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