Aachen - Stadtmeisterschaft: Verlautenheide schafft nächste Sensation

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Stadtmeisterschaft: Verlautenheide schafft nächste Sensation

Von: Peter Schopp
Letzte Aktualisierung:
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Und tschüss: Mit Alemannia II ist der nächste große Favorit bei der Stadtmeisterschaft ausgeschieden. Bezirksligist Eintracht Verlautenheide zog dem Top-Team den Zahn. Andreas Küchen erzielte beide Treffer beim 2:0-Sieg und scheiterte in dieser Szene nur knapp an Alemannia-Keeper Roy Flekken. Foto: Kurt Bauer
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Schlusspunkt: Für Lichtenbusch und Raspo Brand endete die Stadtmeisterschaft mit engagierten Leistungen. A-Kreisligist Raspo Brand unterlag zum Beispiel Alemannia II lediglich mit 0:1.

Aachen. Diese Fußball-Stadtmeisterschaft 2015 ist irgendwie verrückt. Denn so etwas hat es in der Geschichte der Stadtmeisterschaften wohl selten bis gar nicht gegeben. Klar, dass ein „Kleiner“ einem „Großen“ mal ein Bein stellt, das macht die Würze dieser Turniere aus.

Aber dieses Jahr bei Gastgeber VfL 05 geht es drunter und drüber. Nachdem Bezirksligist Arminia Eilendorf den Lokalrivalen und Mittelrheinligisten SV nach Hause geschickt hatte, muss nun auch der zweite Titelaspirant zuschauen: Alemannia II, ebenfalls Mittelrheinligist. Und mit der Eintracht aus Verlautenheide war es in der Gluthitze dieses Sommertages wieder ein Bezirksligist, der dem Top-Team den Garaus machte.

Gleich im ersten Spiel fiel die nicht erwartete Vorentscheidung in der Gruppe. Schnell war klar, dass sich die Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. Der erste Angriff der Verlautenheider brachte das 1:0 durch Andreas Küchen. Die Alemannia sah sich unter Zugzwang und versuchte sofort, in den Angriff zu kommen. Allerdings ging der Schuss im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los: Wiederum Andreas Küchen besorgte nach einem Aachener Abwehrfehler das 2:0.

Die Spieler von Verlautenheide machten geschickt die Räume eng und erzwangen mit hohem läuferischen Aufwand ein ums andere Mal den Ballverlust der Alemannen. Die Kräfteverhältnisse änderten sich auch im zweiten Durchgang nicht. Alemannia versuchte Druck aufzubauen, doch die Verlautenheider Spieler waren jedes Mal zur Stelle. So blieb es in einem sehr körperbetonten, aber fairen Spiel beim vorentscheidenden 2:0 – und der Mann des Abends hieß da schon Andreas Küchen, wenngleich der Abend für ihn am Ende mit einer Verletzung bitter enden sollte.

Das zweite Gruppenspiel sah das Treffen der A-Ligisten aus Lichtenbusch und Brand vor. Die Rasensportler aus Brand waren das reifere und zielstrebigere Team, das durch Tore von Yannik Vohl und Kofi Anfi verdient gewann.

In Spiel drei trafen Verlautenheide und Lichtenbusch aufeinander. Hier war mehr als der tatsächliche Unterschied von einer Spielklasse erkennbar. Ganz überlegen setzten sich die Bezirksligisten gegen die Lichtenbuscher mit 4:0 durch, wobei wiederum zwei Mal Andreas Küchen sowie Bektas und Korkar die Treffer erzielten.

Auch im anschließenden Spiel von Alemannia gegen Brand tat sich der Favorit ausgesprochen schwer. Vor allem das Spiel der Alemannia in die Spitze lässt vor dem Saisonbeginn nächste Woche Samstag bei SV Eilendorf sehr zu wünschen übrig. Die Brander hatten ihrerseits durchaus Möglichkeiten, schafften aber keinen erfolgreichen Abschluss. Bei der Alemannia hieß der einzige Torschütze Moradkeri zum Endstand von 1:0.

Sofort im Anschluss an dieses Spiel mussten die Brander gegen den Spitzenreiter Verlautenheide ran. Der Kreisliga-A-Aufsteiger wehrte sich nach Kräften und spielte mutig nach vorne. Allen voran Kofi Anfi hielten sie das Spiel bis in die zweite Hälfte offen, doch Verlautenheide ließ sich das Halbfinale nicht mehr nehmen. Nach dem 1:0 war die Entscheidung gefallen.

Allerdings musste die Eintracht aus Verlautenheide den Sieg teuer erkaufen. Ausgerechnet Vierfach-Torschütze Andreas Küchen verletzte sich und kann im heutigen Halbfinale wohl nicht eingesetzt werden. Das letzte Gruppenspiel der Alemannia gegen Lich-tenbusch diente anschließend nur noch Trainingszwecken und endete mit 2:0 für die Aachener.

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