Stadtmeisterschaft: Lichtenbusch und Laurensberg stehen im Achtelfinale

Von: Peter Schopp
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Die Vorrunde der Fußball-Stadtmeisterschaft, Gruppe C: In der Partie zwischen SC Grün Weiß Lichtenbusch (grüne Trikots) gegen VfB 08 Aachen fiel kein Tor, das Ergebnis lautet 0:0. Foto: Kurt Bauer
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In der Gruppe B mit vollem Körpereinsatz: Die Elf des VfJ Laurensberg (schwarze Trikots) konnten die Mannschaft von Borussia Brand besiegen. Am Ende hieß das Ergebnis 2:0. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Zunächst herrschte Stille im Sportpark am Kitzenhausweg. Bevor am Sonntag der zweite Spieltag der Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassenpokal begann, bat der Vorsitzende des FC Inde Hahn, Wilfried Helmer mit einfühlsamen Worten um eine Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufes in München.

Die Sportanlage in Hahn war schon früh gut besucht, auf dem Programm standen die Gruppenspiele in den Gruppen C (3er Gruppe) und D (4er Gruppe). Gleich im ersten Spiel konnte in Gruppe C bereits eine Vorentscheidung im Spiel zwischen den A-Ligisten aus Lichtenbusch und Kornelimünster fallen, C-Ligist VfB 08 Aachen galt in dieser Gruppe als Außenseiter. Die Lichtenbuscher gingen nach 15 Minuten in Führung und konnten zehn Minuten später auf 2:0 erhöhen. Kurz vor Schluss gelang der Mannschaft aus Kornelimünster der Anschlusstref-fer zum 2:1, der Ausgleich hingegen fiel nicht mehr.

Somit hatten die Lichtenbuscher die Entscheidung im folgenden Spiel gegen den VfB in der Hand, ein Sieg brächte den Gruppensieg und den Einzug ins Achtelfinale. Echte Torchancen waren allerdings Mangelware, die opti-sche Überlegenheit der Lichtenbuscher brachte nichts Zählbares ein, so dass beim Schlusspfiff ein 0:0 in die Ergebnislisten notiert wurde. Damit hatte nun der VfB 08 im letzten Gruppenspiel der Gruppe C gegen Kornelimünster die Möglichkeit, sich bei einem Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied den Platz im Achtelfinale zu sichern. Aber der klassenhöhere A-Ligist aus Kornelimünster erzielte zehn Minuten vor dem Spielende die Führung, eine Vorentscheidung. Die letzten Möglichkeiten brachten keine Resultatsveränderung, so dass in Gruppe C Grün Weiß Lichtenbusch als Erster über die Ziellinie ging und sich das Achtelfinale gegen Eintracht Verlautenheide sicherte.

Die erste Partie der Gruppe D zwischen dem Eisenbahner SV und dem VfJ Laurensberg entpuppte sich als Spiel auf mäßigem Niveau. Torchancen waren bei diesem Spiel eher rar gesät, folgerichtig lautete das Ergebnis 0:0.

Ein verwandelter Foulelfmeter sorgte im zweiten Spiel der Gruppe D für die Führung von Borussia Brand gegen den SC Ditib Aachen – das entscheidende Tor, wie sich herausstellen sollte. Die Brander stellten die etwas strukturiertere Spielweise vor, so dass der Sieg in Ordnung ging. Im nachfolgenden Spiel zwischen Borussia Brand und dem Eisenbahner SV sorgte ebenfalls ein Foulelfmeter für Brand erst für die Führung und anschließend für etwas Aufregung im Betreuerstab der Eisenbahner, wovon sich auch die Protagonisten auf dem Platz anstecken ließen. Ein verdientes 1:0 für Brand wurde im Turnierplan verzeichnet.

Unentschieden würde reichen

Laurensberg fackelte im vierten Gruppenspiel nicht lange und sorgte früh für die 1:0 Führung. Die Mannschaft von Ditib drängte im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf den Ausgleich, aber mit einem Doppelschlag nach 20 Minuten schraubten die Laurensberger das Ergebnis auf 3:0. Das Ergebnis hatte zur Konsequenz, dass das anschließende Spiel zwischen Brand und Laurensberg zum Endspiel avancierte: Laurensberg musste gewinnen, Brand reichte ein Unentschieden für den Gruppensieg und das Ticket zum Achtelfinale.

Die beiden B-Ligisten neutralisierten sich zunächst, ein Großteil der Aktionen fand im Mittelfeld statt, wenngleich die Laurensberger Pech mit einem Kopfball an die Latte hatten. Kurze Zeit später fiel dann aber doch die Führung für den VfJ durch einen herrlichen Distanzschuss von Dominik Juschka. Die Brander Antwort landete am Lattenkreuz, Laurensberg wollte die offensiver agierenden Brander auskontern. So blieben die Spielanteile gleichmäßig verteilt, die Partie wurde hektischer.

2:0 im entscheidenden Spiel

Nach einem Abklatscher konnte Laurensberg in der 20. Minute auf 2:0 erhöhen, für die Borussia das Ende aller Achtelfinalträume. Auf Laurensberg wartet in der nächsten Runde die Mannschaft von Hertha Walheim. Das letzte Gruppenspiel des Sonntags stand schließlich nur noch unter dem olympischen Gedanken: “Dabei sein ist alles!“ Im finalen Akt trennten sich Ditib Aachen und der Eisenbahner SV 2:4.

Nach fünf von acht Gruppen ist Eintracht Kornelimünster der beste Gruppenzweite, der sich ebenfalls das Achtelfinale gegen Alemannia Aachen II verdient. Am Montag sucht ab 19 Uhr die Gruppe E ihren Sieger.

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