Richterich - Stadtmeisterschaft: Boris Dost und Dieter Rosskamp haben alles im Griff

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Stadtmeisterschaft: Boris Dost und Dieter Rosskamp haben alles im Griff

Von: Günther Sander
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Ein starkes Duo: Dieter Rosskamp und Boris Dost (rechts) haben als Turnierleiter der Fußballstadtmeisterschaften alles im Griff. Foto: Günther Sander

Richterich. Ob als Trainer und Co-Trainer der zweiten Mannschaft von Rhenania Richterich oder als „Turnierleiter“ bei der Fußballstadtmeisterschaft – Boris Dost und Dieter Rosskamp sind als Duo gemeinsam stark.

Ob mit Papierkram, Mikrofon und Moderation, die Jungs von der Rhenania meistern ihre Aufgabe bravourös. „Alles im grünen Bereich, keine Probleme, keine besonderen Vorkommnisse“, so ihre Bilanz vor dem Finale am Samstag.

Wie kommt man zum Job „Turnierleiter?“ Lange vor Beginn der Stadtmeisterschaft galt es, bei einem Treffen anfallende Aufgaben zu verteilen. Und als es um die „Turnierleitung“ ging, kam von Dost und Rosskamp ein klares „Ja, wir beide machen das!“ Das habe sich halt so ergeben, auf jeden Fall wollte man dem Verein helfen. Boris Dost sagt, auf Dieter Rosskamps Schultern läge die Hauptlast, aber im Team funktioniere es hervorragend. Immerhin kennt sich dieses „Erfolgs-Duo“ lange schon.

Natürlich schlauche so ein Turnier, das über zwei Woche gehe, auch ganz schön. Immer vor dem Anpfiff müsse man zur Stelle sein, dann gelte es, Spielberichte der teilnehmenden Clubs in Empfang zu nehmen, mal in Papierform, aber auch online, prüfen, kontrollieren, so Dost und Rosskamp. Bereits vor jedem erfolgten Spielanpfiff kommt das Mikrofon zur Geltung: Begrüßung der Mannschaften, der Besucher und natürlich immer eine korrekte Durchsage, wenn es auf dem grünen Rasen im Gehäuse „geklingelt hat“.

Als lebender „Kummerkasten“ müssen Boris Dost und Dieter Rosskamp sich auch schon mal mit einigen Beschwerden auseinander setzen. Dann stimme zum Beispiel die mitgeteilte Anstoßzeit nicht mit der abgedruckten im Programmheft überein. „Das wird uns vorgetragen und moniert“, berichten die beiden. Keine Panik, ab und an ein wenig Hektik, das alles ist den Trainern nicht unbekannt, damit können sie leben. „Wir machen das gerne, es gefällt uns, wir haben viel Spaß dabei“, bekennen sie Farbe.

Dann kommt das Gespräch auf die Rhenania, die leider nicht mehr am Final-Samstag dabei ist. Schade für die Zuschauer, denn ein Weiterkommen bedeute immer auch ein Stück weit mehr Interesse am Geschehen. Dennoch, wie Rhenania sich in zwei Wochen präsentiert habe, sei schon okay gewesen. Bis ins Viertelfinale vorgestoßen, zweimal gehörig Losglück gehabt.

Die Gesamtbilanz des Duos Dost/Rosskamp fällt jetzt schon positiv aus. Man sei gut aufgestellt gewesen, von Aggressionen verschont geblieben, habe keine größeren Probleme gehabt, keine nennenswerten Verletzungen und nur eine einzige „Rote Karte“ bislang, die von den beiden als „unnötig“ bewertet wird. Für den Finaltag hoffen die Turnierleiter auf eine Fortsetzung des fairen Verlaufs, auf guten Sport und einen würdigen Sieger als Stadtmeister 2017. Der Papierform nach wird die Hertha aus Walheim erneut als Champ erwartet.

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