Stadt macht mobil für ein neues Sozialticket

Von: Matthias Hinrichs
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Aachen. Grünes Licht fürs lange diskutierte „Mobilitätsticket” zeichnet sich zumindest ab: Der Sozialausschuss des Rates hat am Donnerstag einen rot-grünen Antrag zur Bezuschussung von Monatsfahrkarten für Empfänger von Sozialleistungen auf den Weg gebracht.

Die Verwaltung soll prüfen, ob die Stadt Langzeitarbeitslosen und anderen Bedürftigen künftig ein Aseag-Abo für 21 Euro überlassen kann. Derzeit kostet ein solches Ticket in der Regel 44 Euro (Schüler zahlen 21, Senioren 25,75 Euro).

Ein erster Antrag der Linken, das Abo für fünf Euro zur Verfügung zu stellen, wurde abgelehnt. Die Verwaltung hatte errechnet, dass das Stadtsäckel bei einem Eigenanteil der Nutzer von fünf beziehungsweise 15 Euro - wie in Dortmund seit einem Jahr praktiziert - in einer Größenordnung zwischen knapp vier und rund 11,4 Millionen Euro belastet würde. Zu viel nach Auffassung der übrigen Ratsfraktionen.

Zu gering sei allerdings der Zuschuss von derzeit 14,11 Euro durch die Arge, zumal dieser nur nach Prüfung der individuellen Bedürftigkeit etwa zur Erleichterung der Jobsuche übernommen werde. Die Stadt müsse sich daher auch dafür einsetzen, dass der Bundeszuschuss erhöht werde. Zudem sollen die städtischen Kosten möglichst durch Landesmittel reduziert werden.
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