Aachen - Stadt lädt zu Diskussionsveranstaltung: Wie Räder auf Touren kommen

Stadt lädt zu Diskussionsveranstaltung: Wie Räder auf Touren kommen

Von: Marie Eckert
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Bildnummer: 50303071 Datum: 10.06.2000 Copyright: imago/K-P Wolf Verkehrsschild -Radweg-, Objekte; 2000, Schild, Schilder, Verkehrsschild, Verkehrsschilder, Verkehrszeichen, Radwege, Fahrradweg, Fahrradwege, Piktogramm, Piktogramme, Fahrrad, Fahrr‰der, Rad, R‰der; , hoch, Kbdia, Einzelbild, Freisteller, Deutschland, , Strafle, Verkehr, Symbole

Aachen. Eine klassische Fahrradstadt ist Aachen eher nicht, dennoch gewinnt der Drahtesel an Bedeutung. In Kooperation mit der Stadt Aachen hat die Initiative Aachen eine Veranstaltungsreihe rund um den Stadtverkehr auf die Beine gestellt – beim nächsten Treffen steht das Fahrrad ganz im Mittelpunkt.

Schließlich macht Radfahren Spaß, ist gesund, entlastet den Autoverkehr und bringt jedermann, gerade in der Stadt, schnell ans Ziel.

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen richten sich an alle Bürger und drehen sich um Bus, Auto, Rad und Stadtentwicklung. „Wir wollen über den Tellerrand sehen, uns fragen: Wo hapert es im Verkehr? Was können wir von anderen lernen?“, erklärte Hans Joachim Sistenich, Vorstand der Initiative Aachen. Diskussionen sind dabei ausdrücklich erwünscht – bei der Auftaktveranstaltung „Verkehr in Aachen“ Anfang des Jahres gab es via Twitter und auch vor Ort so viele Kommentare, Fragen, Vorschläge, dass der Zeitrahmen nicht ausreichte. Stattdessen wurde alles gesammelt und nachträglich beantwortet – unter dem Twitter-Hashtag #mobilinac ist die gesamte Veranstaltung aufgearbeitet worden.

Am Donnerstag, 27. Oktober, findet ab 19 Uhr in der Couvenhalle die Veranstaltung zu Rad und Verkehr statt. „Beim Fahrradverkehr ist eine rasante Entwicklung festzustellen“, betonte Sistenich. „Dank E-Bikes und Pedelecs sind es auch andere Nutzer, die sich wieder aufs Fahrrad schwingen.“ Allerdings: Nur elf Prozent der Aachener sind auch Radfahrer – zum Vergleich: In Münster sind es derzeit 27 Prozent. Eine Mentalitätsfrage? Um dem auf den Grund zu gehen, spricht bei der Veranstaltung Ineke Spapé, Fahrradprofessorin in den Niederlanden – denn dort fährt schließlich gefühlt jeder auf dem Zweirad. Außerdem geht es um sichere Radwegeführungen, um Service rund ums Fahrrad und wie der Radverkehr weiter gefördert werden könnte. Ein weiterer Gast ist Dr. Jörg Thiemann-Linden, ein Verkehrsplaner und Radverkehrsexperte.

„Wir sind keine Stadt mit Fahrradtradition, trotzdem haben wir hier viele Ansätze genutzt“, betonte Uwe Müller, Abteilungsleiter von Verkehrsmanagement und Verkehrsplanung der Stadt, und meinte damit zum Beispiel Aachen als Hochschulstandort. Moderiert wird die Diskussionsrunde von Bernd Büttgens, Leiter des Fachbereiches Presse und Marketing der Stadt Aachen.

Auch dieses Mal kann virtuell via Twitter teilgenommen werden: Während der Veranstaltung werden die Beiträge, die unter dem Hashtag #mobilinac gepostet worden sind, an die Wand projiziert. Und: Vor der Couvenhalle gibt es währenddessen ein bewachtes Fahrradparken, damit sich womöglich der ein oder andere schon da für eine Anreise mit dem Zweirad entscheidet.

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