Stadt fahndet erneut nach illegalen Hunden

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Aachen. Die Stadt macht sich erneut auf die Hundesuche. 2003 war bereits erfolgreich ein Anlauf unternommen, Hundehalter ausfindig zu machen, die ihre Vierbeiner nicht angemeldet hatten.

Es geht um viel Geld - und in Zeiten knapper Kassen sind Ideen gefragt, die Einnahmen zu erhöhen. In Aachen sind circa 7500 Hunde gemeldet. Das macht ein Hundesteueraufkommen von 850.000 Euro jährlich. Eine Summe, die nach Meinung der Finanzexperten deutlich höher sein müsste, da man davon ausgeht, dass viele Hundehalter ihre Vierbeiner erst gar nicht angemeldet haben.

Noch im September soll es los gehen: Außendienstmitarbeiter des Fachbereiches Steuern und Kasse werden in Häusern, die sie in anderer Angelegenheit aufsuchen, auch das Thema „unangemeldete Hunde” bearbeiten. Außerdem werden die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes bei ihren Rundgängen durch die Stadt - sowohl in der Innenstadt als auch in den Außenbezirken - Kontrollen durchführen.

Schließlich will die Stadt einen Großteil der Hauseigentümer anschreiben und sie um Auskunft über die in ihren Häusern gehaltenen Hunde bitten. Wer einen Hund besitzt, muss 120 Euro im Jahr bezahlen, zwei Hunde kosten 144 Euro je Hund, wer drei hält, muss für jeden 156 Euro berappen.

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