Aachen - Stadt erhält acht neue Elektro-Roller

Stadt erhält acht neue Elektro-Roller

Von: fla
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Aachen. Man muss sich wohl erst an das seltsame Bild gewöhnen, wenn demnächst Ordnungshüter auf kleinen Rollern durch die Innenstadt flitzen und verschiedene Delikte ahnden.

Wo in Zeiten des allgemein befürchteten Klimawandels überall fieberhaft nach Mitteln und Wegen gesucht wird, um die Umwelt vor allem im Straßenverkehr zu entlasten, heißt das Zauberwort für die Stawag „Elektromobilität”.

In Kooperation mit der RWTH wurden der Stadt Aachen acht elektrobetriebene Motorroller für die nächsten zwei Jahre zur Verfügung gestellt, die von Mitarbeitern verschiedener Fachbereiche für dienstliche Fahrten genutzt werden sollen. „Aachen ist die Modellregion für Elektromobilität”, so Dr. Peter Asmuth vom Vorstand der Stawag. „Das Projekt soll noch weiter ausgebaut werden.” Auch Elektrofahrräder und -fahrzeuge gehören zur neuen Kollektion.

Klingt auch im ersten Moment ziemlich abenteuerlich, ist es aber schon bald nicht mehr.

Aktuell befinden sich bereits rund 20 umweltschonende Roller, welche die bis 2020 geforderten EU-Schadstoffgrenzen berücksichtigen, auf den Straßen der Region. So werden ausschließlich regenerative Energieformen benutzt. Die ganz in Silber oder Blau gehaltenen Flitzer erreichen dabei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern, die zukünftigen „Spritkosten” fallen mit 70 Cent pro 100 gefahrener Kilometer ausgesprochen gering aus. „Diese Effizienz ist eigentlich unvorstellbar”, freut sich auch Annekathrin Grehling, Dezernentin für Recht und Finanzen bei der Stadt.

So sollen in dem 24-monatigen Feldtest das städtische Ordnungs- und Umweltamt, der Stadtbetrieb sowie das Theater von den günstigen Zweirädern, die nicht mehr als ihre benzinvernichtenden Pendants kosten, profitieren.

Stellt sich nur die Frage, wie und wo man die Roller eigentlich betankt. „Die Batterie wird an einer ganz normalen Steckdose aufgeladen”, verdeutlicht Asmuth. „Wir werden außerdem ein breites Netzwerk von mehreren Elektrotankstellen aufbauen.” Für ungefähr 60 Kilometer soll der Strom reichen, dann geht es wieder zur nächstgelegenen Tankstelle beziehungsweise Steckdose.
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