Stadt Aachen senkt Gebühren für die Entwässerung von Grundstücken

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Aachen. Erstmals seit Jahren wird die Stadt Aachen im kommenden Jahr die Gebühren für die Entwässerung der Grundstücke senken. In seiner Sitzung am 18. November hat der Rat den 12. Nachtrag zur Gebührensatzung zur Kanalanschlusssatzung der Stadt Aachen beschlossen.

Konkret bedeutet dies, dass ab 1. Januar die Schmutzwassergebühr je Kubikmeter von 2,58 Euro auf 2,56 Euro und die Niederschlagswassergebühr von 1,03 auf 1 Euro gesenkt wird.


Die Berechnungen der Stadt Aachen hatten ergeben, dass bei unveränderten Gebühren ein Überschuss von etwa einer Mio. Euro erzielt worden wäre. Da dieser Betrag nicht die Schwelle von drei Prozent der Gesamtkosten, die bei ca. 58 Mio. Euro liegen, übersteigt, wäre die Stadt nicht verpflichtet gewesen, die Gebühren zu senken. Weil es aber in den vergangenen Jahren stets Gebührenanhebungen gegeben hatte, wollte man den Überschuss auf alle Fälle an die Bürger weitergeben, auch wenn die Senkung sich in einem bescheidenen Rahmen hält.

Nach Auskunft der Stadt liegen die Einsparungen bei einem Vier-Personen Haushalt aufs Jahr bezogen bei etwa acht Euro.
Der Überschuss war entstanden, weil sich der Wasserverbrauch nach Jahren des Rückgangs nun stabilisiert hat und der Beitrag, den die Stadt Aachen an den für Kläranlagen zuständigen Wasserverband zu zahlen hat, gesunken ist.


Das Presseamt weist darauf hin, dass die Stadt Aachen im interkommunalen Vergleich bereits in diesem Jahr gut abgeschnitten habe. Während etwa die Schmutzwassergebühr in Aachen 2,58 Euro betrage, liege sie in Mönchengladbach bei 3,03 Euro oder in Krefeld bei 3,23 Euro. Auch im regionalen Vergleich schneide die Stadt nicht schlecht ab. Zwar liege Stolberg oder Eschweiler unter den Aachener Gebührensätzen, in vielen anderen Gemeinden der Region sei die Gebühr dagegen wesentlich höher. So betrage sie in Herzogenrath 3,05 Euro, in Simmerath 4,04 Euro und in Monschau gar 5,83 Euro. Ähnlich sei das Bild bei einem Vergleich der Niederschlagswassergebühr.
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