St.-Sebastianus- Schützen feiern 125-jähriges Bestehen

Von: Günther Sander
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Haben Großes vor: Herbert Schmitz (links) und Bernd Oslender freuen sich auf schöne Jubiläumsfesttage. Foto: Günther Sander

Schmithof. In den 125 Jahren ihres Bestehens ist die St.-Sebastianus- Schützenbruderschaft gleich zweimal geboren: 1892 wurde die Gründung vollzogen, am 13. August 1947 erfolgte die Neugründung. „In Schmithof gab es lange vor 1892 bereits Schützen“, berichten Vorsitzender Herbert Schmitz und Geschäftsführer Bernd Oslender.

Ein kleines Häuflein habe sich seinerzeit den befreundeten Schützen aus Walheim angeschlossen – bis man 1892 selbstständig wurde.

Es versteht sich von selbst, dass in so langer Zeit Höhen und Tiefen durchlebt wurden: Kriege, Tote, Verluste, Verbote. Die Neugründung vollzogen 30 Mitgliedern, allen voran der neue Vorsitzende Ludwig Müller. Jedes Mitglied musste eine Aufnahmegebühr von zwei Reichsmark entrichten. Nur vier Tage nach der Neugründung fand die erste Kirmes statt – der Schützenkönig wurde gewählt. Die Wahl fiel auf Karl Dujardin.

Schmitz und Oslender sagen, dass die Nachwuchsarbeit zufriedenstellend sei. „Wir möchten gerne die Jugend an den Schießsport heranführen.“ Derzeit zählt man 144 Mitglieder, die Hälfte sind Aktive und 14 Jugendliche. Die Halle auf der Anlage am Fassenhof wurde 1977 umgebaut und bietet ideale Bedingungen.

Die gesellige Seite kommt das ganze Jahr über nicht zu kurz, aber vom 7. bis 9. Juli wird jetzt ein echtes Dorffest aufgezogen. Da die Rochusschützen aus Oberforstbach (sie feiern im August 175-jähriges Bestehen) auf die Ausrichtung des Bezirksschützenfestes verzichtet haben, nutzten die Schmithofer „Grünen“ die Gunst der Stunde – ein echter „Glücksfall“ zum Jubiläum. 14 Schützenbruderschaften, die alle dem Grenzlandschützenbund Aachen-Süd angeschlossen sind, werden sich in Schmithof ein Stelldichein geben.

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