Eilendorf - St. Apollonia Schützenbruderschaft Eilendorf steuert Jubiläumsjahr an

St. Apollonia Schützenbruderschaft Eilendorf steuert Jubiläumsjahr an

Von: tis
Letzte Aktualisierung:
10228088.jpg
Königsvogelschuss St. Apollonia Schützen Eilendorf: von links Brudermeister Günter Kirsch, Exkönig Willi Kost und der neue König Josef Mehlkopf. Foto: Martin Ratajczak

Eilendorf. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. 2016 feiert die St. Apollonia Schützenbruderschaft Eilendorf ihr 90-jähriges Bestehen und als neuer König wird Josef Mehlkopf (55) seine Bruderschaft ins Jubiläumsjahr führen.

Unter acht Bewerbern hatte er jetzt mit dem 108. Schuss den Königsvogel von der Stange geholt. So wurde er bereits zum dritten Mal König, jedoch nicht in Folge, sodass er nicht zu Kaiserwürden kam. Mehlkopf ist seit 1974 Schütze. Nun stehe ihm alles offen: Stadtkönig und Bezirkskönig.

Amtierender Kaiser hingegen ist seit 2012 Günter Kirsch, der seit 1978 zugleich auch amtierender Brudermeister ist. Er ist einer der Schützen, die einer Schützendynastie angehören, denn auch sein Vater und seine Brüder gehören der Apollonia Bruderschaft an.

Für die junge Schützengeneration sieht es nicht so spektakulär aus. Benedikt Peveling schoss außer Konkurrenz um den Prinzentitel. Es gab keine Konkurrenten und damit auch keinen Prinzenvogel. Als einziger Prinzenbewerber gab er daher nur einen Ehrenschuss auf den Königsvogel ab. Der 17-jährige Schüler der Maria-Montessori-Gesamtschule ist seit seinem elften Lebensjahr Schütze, schießt seit drei Jahren um den Prinzenvogel und wurde bereits zweimal in Folge Prinz. Wen wundert es, gehörte doch schon sein Vater den Königlichen Hubertus-Schützen an. „Seit einem Jahr haben wir Jugendprobleme“, bedauert er und dabei „sei es schön, ein Prinz zu sein“.

Begleitet vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg und befreundeter Vereine wurde das Schützenfest mit einem ersten Festzug eröffnet und am Sonntag der Vorjahreskönig Willi Kost zu einem großen Umzug mit drei Spielmannszügen, einer Blaskapelle und Fahnenschwenkern aus Puffendorf abgeholt. „Gerade die Schützen erhalten mit ihrem Brauchtum das Dorfleben aufrecht. Schade, dass sich die Bewohner meist nur hinter den Gardinen die Festzüge ansehen“, bedauerte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Rolf Schäfer, der auch Ehrenmitglied bei den St. Apollonia-Schützen ist und bei der Proklamation am Sonntagabend das Königssilber umhängte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert