Aachen - St. Andreas zeigt Musical „Die Schrift an der Wand“

St. Andreas zeigt Musical „Die Schrift an der Wand“

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Auch die Jüngsten mischen kräftig mit: In St. Andreas wurde das Musical „Die Schrift an der Wand“ aufgeführt. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Eine Bibel, die ist ja Asbach.“ Gut, dass die meisten Kinder heutzutage sich eher mit „hipperen“ Sachen, als mit dem Alten und Neuen Testament auseinandersetzen, ist nichts Besonderes. Doch dabei stehen in der so „ollen Schrift“ Dinge, die völlig zeitlos sind.

Davon müssen sich die Kinder aber erstmal überzeugen und lassen deshalb das, was vor ihren Augen geschieht, einfach wirken. Und schneller als sie denken sind sie auch schon mittendrin in der Geschichte rund um König Belsazar und dem Weisen Daniel.

Mit dem Musical „Die Schrift an der Wand“ von Hella Heizmann bringt die Gemeinde St. Andreas die Bibel sprichwörtlich auf die Bühne. Das fünfte und sechste Kapitel Daniel haben gut 50 Beteiligte vom Kindergarten- bis ins Erwachsenenalter bis ins kleinste Detail studiert, um sie anschließend als Musical zu präsentieren. Ein Jahr lang haben sie dafür geprobt, wie Petra Krause, Chorleiterin, erzählt: „Es ist bereits das dritte Musical, das hier in St. Andreas stattfindet. In unserer jetzigen Inszenierung dreht sich alles um das Thema Vertrauen zu Gott. Die Bibeltexte unterstreichen zum einen, wie wichtig es ist, dass man Gottvertrauen hat und zeigen zudem, wie spannend und mitreißend die Geschichten auch heute noch sein können.“

Eine aktuelle Geschichte

In der Mitte der Kirche lässt das Bühnenbild Vergangenheit und Gegenwart aufeinander treffen, und während der Handlung wird immer wieder deutlich, wie aktuell die Geschichte Daniels ist. Denn Neid und die Frage, welchen Stellenwert Freundschaften haben, sind allseits bekannte Dinge im Alltag. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf mit spannenden Höhen und Tiefen und letztlich – dank Gottvertrauen – mit einem guten Ende. Von einer „asbachuralten“ Bibel kann also keine Rede sein. Besinnlich und mit einigen Gedanken im Kopf sah die Gemeinde so dem ersten Advent entgegen.

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