Aachen - Sporttage sollen Besucher für Vereine begeistern

Sporttage sollen Besucher für Vereine begeistern

Von: Amien Idries
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Aachen. Josip Lovric liebt es, beim Tai-Kien-Boxen das Letzte aus seinem Körper rauszuholen. Maria Saacke liebt es, sich beim Tanzen anmutig zu bewegen. Und Steve Goldacker liebt es, sich beim Eishockey in voller Montur in die Schlagschüsse der Gegner zu werfen.

Alle drei sind - so unterschiedlich ihre sportlichen Vorlieben auch sein mögen - Teil der Aachener Sportvereinszene. Sie sind drei von etwa 60.000 Aachener, die in exakt 258 Clubs der Stadt ihrer jeweiligen Leidenschaft nachgehen. Und sie werden am 4. und 5. September die Möglichkeit haben, bei den 1. Aachener Sporttagen anderen Aachenern ihre Leidenschaft näher zu bringen.

„Wir wollen mit dieser Veranstaltung für das Aachener Vereinsleben werben und exotischeren Sportarten die Möglichkeit zur Präsentation geben”, erläutert Andrija Basaric, selbst leidenschaftlicher und guter Eishockeyspieler sowie Veranstalter der Sporttage. Dies auch vor dem Hintergrund, dass es insgesamt einen Trend weg vom Vereinssport, hin zum Individualsport gebe.

„Es gibt einen Unterschied zwischen dem Besuch in einem Fitnessstudio und der Mitgliedschaft in einem Verein”, sagt Veranstalterin Mira Moos. Eben dieser soziale Aspekt hat auch den Stadtsportbund dazu bewogen als ideeller Partner aufzutreten. Dirk Bülles: „Wir stellen fest, dass die Vereine der Stadt unter dem Nachlassen des ehrenamtlichen Engagements leiden.” Eben deshalb sei man hochzufrieden mit der Bühne, welche die Sporttage den Vereinen biete.

Als besonders vorteilhaft für den interessierten Besucher dürfte sich erweisen, dass er auf dem Gelände des Aachen Laurensberger Rennvereins (ALRV) in zahlreiche verschiedenen Angebote reinschnuppern kann. Bislang haben sich 25 Vereine angemeldet, die von American Football über Unterwasser-Rugby bis hin zu Lacrosse eine breite Palette zeigen werden. „Neben Informationsständen der Vereine, gibt es die Möglichkeit, die Sportarten auf den Aktionsflächen sofort auszuprobieren”, erläutert Basaric. Darüber hinaus wird es auf einer zentralen Bühne Interviews mit Sportlern geben sowie ein Rahmenprogramm beispielsweise mit Capoeira. Für die kleinen Besucher wird darüber hinaus eine Hüpfburg, Kinderschminken sowie ein Ballonkünstler angeboten.

Und vielleicht wird am Ende der eine oder andere seine Liebe für Tai-Kien, Tanzen, Eishockey oder eine andere Sportart entdecken.
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