Spitzenköche versüßen den Abschied von Bosch

Von: mh
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Freuen sich über ein kreativ-
Freuen sich über ein kreativ-kulinarisches Abschiedsfest für Marcus Bosch: Theater-Intendant Michael Schmitz-Aufterbeck und die Organisatoren Maria Poquett und Christof Lang (rechts) versprechen (nicht nur) Köstlichkeiten aus den exklusivsten Küchen der Stadt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Wenn Marcus Bosch am frühen Abend des 7. Juli den Taktstock im Theater Aachen gesenkt hat, dürfte der Appetit auf ein rauschendes Abschiedsfest in ungeahnte Höhen steigen. Kein Problem - dank begeisterter Sponsoren. M

it dem Theater Aachen und dem scheidenden Generalmusikdirektor können sich nicht nur Wagner-Freunde auf ein exklusives Bankett freuen, bei dem die Organisatoren um Spitzenkoch Christof Lang und Maria Poquett vom Gastro-Team des Musentempels den Fans und dem Maestro den „Trennungs-Blues” ein wenig versüßen wollen.

Denn: „Bereits um 17 Uhr hebt sich an diesem Samstag der Vorhang für Tristan und Isolde, und Marcus Bosch wird zum allerletzten Mal am Dirigentenpult zu erleben sein”, erklärt Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck. Wagners große Oper soll damit als fulminanter Schlusspunkt von Boschs zehnjährigem Wirken in Aachen zugleich die Ouvertüre für ein wahrlich exklusives Party-Erlebnis ab 22 Uhr im Spiegelfoyer markieren.

20 Meter langes Büffet

„Wir wissen längst, dass Marcus Bosch als großer Gourmet wirklich etwas von gutem Essen versteht”, macht Christof Lang den Fans von feinster Kultur und erlesener Küche schon einmal den Mund wässrig. Der Betreiber des Restaurants „La Becasse” hat daher zahlreiche kongeniale Kollegen aus rund einem Dutzend exklusiver Häuser sowie zahlreiche prominente Feinkostadressen der Stadt - von Lambertz über Nobis bis zu Lindt und der Metzgerei Gerrards - an die Töpfe getrommelt. Ans 20 Meter lange Büffet locken Leckereien à la Chef, vom getrüffelten Nudelgericht über Sushi und feinstes Roastbeef mit Kartoffeln bis hin zu exquisiten Salatkompositionen und einem großen Marzipanwerk aus dem Hause Zentis zum Dessert.

Natürlich ist der Abend zudem mit allerlei kreativen Überraschungen langjähriger künstlerischer Weggefährten von Bosch garniert, verspricht Schmitz-Aufterbeck. Köstlich und kurzweilig wirds zum festlichen Adieu also in jedem Fall zugehen. Vereinzelte Redebeiträge sollen folglich weit weniger opulent ausfallen, gelobt der Intendant. Ansonsten gilt: Ende offen, wenn der DJ zum Tanz bittet.Und: Man muss kein Wagner-Fan sein, um dem GMD im festlichen Ambiente ein „Tschö, wa” mit auf den Weg nach Nürnberg zu geben. Karten fürs Abschiedsbüffet gibt es für 19,20 Euro im Vorverkauf (Getränke müssen extra bezahlt werden). Der Erlös des Abends geht übrigens an die Fördervereine von Orchester und Bühne: Zwecks Ergänzung des Instrumentenschatzes sollen mit dem Geld drei Barockoboen angeschafft werden - damit der Musikkultur im Dreiländereck auch nach der Ära Bosch keinesfalls die Luft ausgeht.
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