Aachen - Spielt die Alemannia bald in erstligatauglicher Halle?

Spielt die Alemannia bald in erstligatauglicher Halle?

Von: udo
Letzte Aktualisierung:
Laura Feldmann
Laura Feldmann

Aachen. Starker Aufschlag für die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen ins neue Jahr abseits des Hallenbodens: Während die Frauen ihr Bundesligaspiel am Samstag gegen das Team aus Vilsbiburg verloren haben, kann die Mannschaft von Trainer Stefan Falter möglicherweise ab dem Jahr 2014 in einer erstligatauglichen Halle spielen.

Dies wurde am Rande des Neujahrsempfangs der Städteregion am Sonntag bekannt. Die Idee für das Projekt sei von der Aachener Planungsdezernentin Gisela Nacken an die Städteregion herangetragen worden, sagte Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Schmettern, pritschen und baggern die Volleyballerinnen derzeit in der Halle des städteregionalen Berufskollegs an der Neuköllner Straße in Aachen wegen zu geringer Deckenhöhe mit einer Sondergenehmigung, könnte demnächst ein Umzug in die Aachener Innenstadt anstehen. Hintergrund ist die seit Jahren unzureichende Sporthallensituation für die Schüler der nah beieinander liegenden Berufskollegs an der Lothringer- und an der Beeckstraße, sagt der städteregionale Bildungsdezernent Gregor Jansen und führt aus, dass derzeit Gespräche zwischen Stadt und Städteregion Aachen liefen. Zurzeit sei die Stadt damit beschäftigt, Planungsrecht zu schaffen.

Grob geschätzt könnte für fünf bis sechs Millionen Euro in direkter Nachbarschaft zu den Kollegs eine Halle entstehen, die auch den Bedürfnissen einer Volleyball-Bundesligamannschaft entsprächen, sagt der städteregionale Baudezernent Uwe Zink. Dies freut unter anderem Alemannia-Vizepräsident Klaus Dieter Wolf, der es „peinlich” findet, dass das Team seit dem Aufstieg in einer „nicht erstligatauglichen Halle” spielen” müsse.

Bis zum Bau der Halle, die tiefer in den Boden eingelassen werden soll als normale Hallen, müssten jedoch noch einige Fragen zu klären sein, sagt Baudezernent Zink. Neben der Finanzierung müsste beispielsweise auch die Parkplatzfrage für Besucher der Alemannia-Heimspiele erörtert werden.

Dabei lobten am Sonntagmittag die beiden Alemannia-Spielerinnen Laura Feldmann und Anke Borowikow beim Neujahrsempfang unisono Stimmung und Fans in der alten Halle: „Die Stimmung ist Wahnsinn. Das ist einzigartig in Deutschland.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert