Spezieller Einkaufswagen ist schnell gefüllt

Von: Hanna Sturm
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Die Einkaufswagen des Leo Clubs füllen sich: Die Aktion „Ein Teil mehr im Einkaufswagen” findet großen Anklang bei den Kunden des Edeka-Supermarktes in der Schillerstraße. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Zur Mittagszeit war schon der erste Lieferwagen bis unters Dach gefüllt mit Nudeln, Kaffee und Saft, mit Obstkonserven, Küchenrolle oder Putzmittel.

Die Aktion „Ein Teil mehr im Einkaufswagen” des Leo-Clubs Aachen im Edeka-Supermarkt in der Schillerstraße wurde wieder sehr gut angenommen.

Seit knapp zehn Jahren sammelt die Jugendorganisation des Lions Clubs so Sachspenden. In diesem Jahr gilt die Unterstützung dem Verein Wabe, bei der unter anderem wohnungslosen, langfristig arbeitslosen und behinderten Menschen die Möglichkeit gibt, den Weg zurück in die Gesellschaft zu finden.

Ebenfalls unterstützt durch „Ein Teil mehr im Einkaufswagen” wird das Café Plattform, wo Obdachlosen ein Treffpunkt oder eine zeitweilige Unterkunft mit warmer Verpflegung und medizinischer Versorgung angeboten wird.

Das Prinzip der Aktion ist ganz einfach: Die Kunden im Supermarkt werden gebeten, bei ihrem Einkauf einen Artikel - haltbare Lebensmittel, Konserven oder Haushaltsartikel - zusätzlich zu kaufen und diesen dann bei den Mitgliedern des Leo Clubs abzugeben.

Inzwischen ist die Aktion so bekannt, dass viele Kunden ihren Einkauf extra in diesem Supermarkt erledigen. Aber auch Kunden, die vorher noch nichts von der Spendensammlung wussten, beteiligen sich gerne.

„Wenn man die Chance hat, zu erklären, was wir hier machen, bekommen wir nur positives Feedback”, beschreibt Britta Tschakert. „Ich glaube das liegt daran, dass es so eine einfache aber gleichzeitig auch effektive Aktion ist.”

Beim Aachener Leo Club sind Schüler, Studenten, Auszubildende und junge Berufstätige im Alter zwischen 16 und 28 Jahren aktiv. In lokalen und auch internationalen Aktionen setzen sie sich für sozial schwächere und hilfsbedürftige Menschen ein.

„Es ist einfach schön, Mitglied eines internationalen Netzwerks zu sein, bei dem junge Leute mit ihren Möglichkeiten Gutes tun”, erklärt Britta Tschakert. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man wirklich auch das Ergebnis sehen kann und weiß, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.”

Auch die Spender loben den Einsatz der jungen Aachener. „Grundsätzlich finde ich diese Aktion richtig gut, weil sie so wenig Aufwand erfordert und die Hilfe direkt weitergeleitet wird”, meinte etwa Martina Bührlen, als sie ihre zusätzlich eingekaufte Ware in den Einkaufswagen des Leo Clubs legte.
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