Spendenaktionen unterstützen Arbeit des „Space” und Kinderschutzbundes

Von: Birgit Broecheler
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Spendenübergabe im Seniorenze
Spendenübergabe im Seniorenzentrum Itertal: Marga Meier (links) überreichte Brigitte Radke (Kinderschutzbund, 2. von links) Spenden sowie Doris Radermacher und Dr. Christoph Kösters (beide Itertal) dies an Edgar Offermanns und Klaus Seyffart (Space, rechts) taten. Foto: Kurt Bauer

Walheim. Alt für Jung und Miteinander statt Gegeneinander - unter diesem Motto hat die Itertalklinik Seniorenzentrum Walheim Erlöse von mehr als 9000 Euro an zwei gemeinnützige Einrichtungen übergeben.

Darüber freuen dürfen sich der Offene Kinder- und Jugendtreff Space in Walheim, der 3000 Euro erhält, und das Projekt AKisiA des Kinderschutzbunds Aachen, dem Klinik-Geschäftsführer Dr. Christoph Kösters und Leiterin Doris Radermacher einen Scheck von 6050 Euro überreichten.

Ein Teil des Erlöses war am 20. November beim neunten Flohmarkt des Space eingenommen worden. Vorsitzender Edgar Ortmanns und andere Helfer hatten im Vorfeld eifrig Haushaltswaren, Bücher und Schallplatten aus Wohnungsauflösungen und Spenden Walheimer Bürger gesammelt und im Seniorenheim bei Kaffee und Kuchen zum Verkauf angeboten. Dabei wurden fast 1500 Euro eingenommen. Dank des Einsatzes von Kösters wurde der Betrag vom Aachener Lions Club Carolina auf 3000 Euro aufgerundet. Für Ortmanns ein Geschenk des Himmels: „Das Geld werden wir in den Umbau des Kindertreffs investieren. Er ist in die Jahre gekommen und wird deshalb in diesem Jahr komplett renoviert und möbliert.”

Erst im Oktober war der neu sanierte Bereich für Jugendliche in dem Haus in der Albert-Einstein-Straße 20 eingeweiht worden. Dorthin müssen derzeit die rund 20 Kinder ausweichen, die ihre Freizeit im Space verbringen. „Die Mittel reichen zwar nicht ganz, aber wir hoffen weiter auf Spenden und beantragen Fördergelder”, meint Ortmanns. Eine Förderung von Seiten der Stadt für den Umbau sei nicht zu erwarten.


Parallel zum Flohmarkt hatte eine Bilderaktion von Marga Meier stattgefunden. „Ich habe Wagenladungen von Bildern verschiedener Künstler, Galerien, Familien und aus Nachlässen zusammengetrommelt, um Geld für das Projekt AKisiA („Auch Kinder sind Angehörige”) des Kinderschutzbundes zu sammeln”, sagt Meier. Die Initiatorin war überaus erfolgreich: Bislang kamen 6050 Euro zusammen. Und immer noch können im Seniorenheim Bilder für den guten Zweck erworben werden.

Denn das Projekt AKisiA, das Kinderschutzbund und die Katholische Hochschule Aachen vor drei Jahren zugunsten von Kindern psychisch kranker Eltern gründeten, erhält keine staatliche Förderung. „Mit dem Geld können wir ein Jahr AKisiA sichern und mehr Kinder bei ihrem Weg aus der Isolation unterstützen”, erklärt Brigitte Radke, die Vorsitzende des Kinderschutzbunds Aachen. Neben Gesprächen, Informationen und Gruppenarbeit will AKisiA nun auch Ausflüge für Kinder ab sechs Jahren anbieten, deren Mutter oder Vater psychisch erkrankt ist.


Für Kösters ist klar: „Es gibt Projekte, die an den Fördertöpfen vorbeigehen, und die wir deshalb unterstützen möchten. Mit ,Alt und Jung und Miteinander statt Gegeneinander beziehen wir außerdem die Bewohner unseres Seniorenheims ein und tragen dazu bei, dass sie aktiv sind.”


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