Spende der „Aachener Engel“ hilft Familie

Von: Tim Habicht
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Freude über 2000-Euro-Spende: Familie Basar (Mutter Arzu/mit hellem Mantel), daneben Sohn Adil (im Rollstuhl) und Vater Erol sowie Marin Lücker (hockend, Aachener Engel) und Schulleiterin Beate Jahn (grüne Weste). Foto: Andreas Steindl

Aachen. Über 500 Läuferinnen und Läufer gingen am vergangenen Muttertag beim fünften Aachener Engellauf auf die anspruchsvolle zehn Kilometer lange Strecke im Brander Wald. Für sie ging es darum, den inneren Schweinehund zu überwinden, eine möglichst gute Zeit zu laufen oder einfach mit Spaß beim Lauf dabei gewesen zu sein.

„Aber was viele Läuferinnen und Läufer während des Laufes vermutlich vergessen haben: Sie haben mit ihrem Startgeld unmittelbar dazu beigetragen, dass wir jetzt diese Spende überreichen können. Ein großer Dank dafür nochmal an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie an alle fleißigen Helferinnen und Helfer“, sagt Martin Lücker, Organisator des Engellaufes und Vorsitzender der Aachener Engel.

Insgesamt sind durch die Startgelder, verkaufte Getränke und Kuchen sowie weitere Gelder wie durch die 500-Euro-Spende von Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids – Leichtathleten helfen behinderten Kindern“, 2000 Euro zusammengekommen. Dieses Geld erhält die Familie Basar. Denn der zwölfjährige Adil Basar leidet an einer Muskelschwäche und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Weil das Auto der Familie nicht behindertengerecht ausgestattet ist, werden bereits kurze Fahrten zum Supermarkt zur Tortur.

Das soll und wird sich jetzt ändern. Letzten Endes fehlten nämlich „nur“ 2000 Euro zum neuen Auto inklusive behindertengerechten Umbaus. Doch dieses Geld ließ sich partout nicht auftreiben, Spendengelder waren erschöpft. Durch das Geld der Aachener Engel wurde dieses Ziel nun erreicht.

„Wir sind überglücklich“

„Wir sind überglücklich und freuen uns natürlich riesig. Ein Familienbesuch in der Türkei ist schon fest eingeplant“, sagt Mutter Arzu Basar lachend. „Das Geld kommt wirklich genau richtig an. Insgesamt wurde da etwas richtig Tolles vollbracht. Ich kenne Adil seit der ersten Schulklasse. Er ist ein wirklich liebenswürdiges Kind“, sagt Andrea Jansen, die Krankengymnastikerin von Adil Basar.

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