Aachen - Spektakel für die junge Generation im LuFo

Spektakel für die junge Generation im LuFo

Von: Marie Eckert
Letzte Aktualisierung:
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„Tanzdialog“ mit viel Nährwert für große und kleine Fans: „Mampf!“ heißt die Performance für Leute von null bis vier Jahren, mit der das Parkett-Festival am kommenden Samstag, 29. August, im Ludwig Forum an der Jülicher Straße eröffnet wird. Foto: Meyer Originals

Aachen. Die Zielgruppe des Tanzfestivals „Auf dem Sprung – Junger Tanz im Dialog“ ist breit gefächert: Publikum im Alter von 1 bis 100 Jahren hätten die Veranstalter gern dabei. In rund 20 Veranstaltungen wollen Tänzer, Choreographen, Tanzpädagogen- und wissenschaftler vor allem eins: Zeitgenössischen Tanz an Kinder, Jugendliche und Junggebliebene herantragen – und darüber reden.

Veranstalter ist der Verein „CulturBazar“, der unter anderem mit dem Ludwig Forum und der Dance-Loft kooperiert. Dort findet das Festival auch statt: Von Samstag, 29. August, bis Samstag, 24. Oktober, gibt’s im „Space“ im Ludwig Forum sowie in der Dance-Loft Performances, Lesungen, Diskussionen und Workshops zum Mitmachen. „Wir haben in der Zeit viele interessante und komplexe Angebote“, freute sich Dr. Ben Scheffler, Vorsitzender des „CulturBazars“.

Los geht’s am Eröffnungstag mit den Kleinsten: „Mampf!“ heißt die Tanz- und Klangperformance für Kinder von null bis vier Jahren, für die eigens eine große Tischtheke auf der Bühne im Space platziert wird. Daran sitzen die kleinen Akteure und erkunden ihre Speisen mit allen Sinnen, dazu gibt’s verschiedene Klänge und Visualisierungen und es wird live gebacken.

Das „TanztheaterMobil“ macht im September in der Dance-Loft halt und fasziniert mit einem Bühnenbild aus quadratischen Boxen, die nach und nach allerlei Kulissen enthüllen. Es gibt außerdem verschiedene Tanz- und Ballettaufführungen, zum Beispiel am Sonntag, 13. September, im „Space“ vom Gymnasium Essen-Werden. Bundesweit ist dies die einzige Schule, in der das Fach „Tanz“ als Leistungskurs ins Abitur gewählt werden kann.

Bei den Workshops geht es ebenfalls bunt daher: Von HipHop über zeitgenössischen Tanz bis hin zum Percussion-Workshop ist alles dabei. Mitmachen kann jeder, der möchte; entweder im einstündigen ‚Try-Out-Workshop‘ oder im mehrstündigen ‚Intensiv-Workshop‘.

„Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen unsere Aufmerksamkeit zu geben, ihr Interesse zu wecken, damit sie sich gern bewegen und tanzen“, erklärte Yorgos Theodoridis, künstlerischer Leiter des Tanzfestivals. Auch wenn die Angebote eher von und für Kinder und Jugendliche sind – auch die Erwachsenen kommen ganz auf ihre Kosten. Einmal natürlich als Zuschauer, zum anderen durch die spannenden Lesungen, ebenfalls im Rahmen des Tanzfestivals.

Dr. Christiane Karl, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und für die wissenschaftliche Begleitung beim „Culturbazar“-Verein, trägt selber vor und will damit vor allem Tanzen als etwas Sinnliches und Spannendes hervorheben. Sie geht auf die Tanzgeschichte anhand von starken Frauenfiguren ein und auf die Fragen, wie zu welcher Zeit getanzt wurde und zu welcher Musik sich die Menschen in welchen Kostümen bewegten.

„Das Tanzen befindet sich jenseits von Sprache, es muss nicht übersetzt werden und verbindet“, erklärte Karl. Und nicht nur das: „Bei der Bewegung mit Musik bilden sich viele Synapsen im Hirn und es macht einfach glücklich“, betonte Theodoridis. „Daher wollen wir bei den Kindern schon früh ansetzen.“

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