SPD und Grüne protestieren gegen geplante Umgehungsstraße

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Aachen. SPD und Grüne haben sich am Mittwoch noch einmal gegen den niederländischen „Buitenring” und eine Verlängerung der Straße auf deutscher Seite durch eine Bundesstraße 258n ausgesprochen.

Aktueller Anlass dafür ist die Offenlegung der niederländischen Pläne in Deutschland. Noch bis zum 27. Juli können die Planungen der Parkstad Limburg zum „Buitenring” bei der Stadtverwaltung Aachen eingesehen werden.

Die 23 Kilometer lange Umgehungsstraße soll auf niederländischer Seite die Städte Kerkrade, Heerlen, Brunssum, Landgraaf und Hoensbroek vom Durchgangsverkehr entlasten.

Die Pläne setzen im Aachener Norden den Neubau der B 258n voraus. Dagegen hatten sich bisher alle Fraktionen des Aachener Stadtrats ausgesprochen. „Wir wollen keinen zerstörerischen Einschnitt in die Kulturlandschaft des Aachener Nordens”, sagt SPD-Parteichef Karl Schultheis.

Bis zum 28. Juli können auch Deutsche Bedenken und Anregungen zu der Planung, die in den Niederlanden unter dem Namen „Buitenring” läuft, äußern.

Dies sollten möglichst viele Aachener tun, appellierten am Mittwoch Elisabeth Paul, Fraktionssprecherin der Grünen im Städteregionstag, und SPD-Ratsherr Roland Jahn.

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