SPD sorgt sich um U3-Betreuung

Von: Thorsten Karbach
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Aachen. Bremst Schwarz-Grün den Ausbau der Kinderbetreuung? Dieses Gefühl haben die Sozialdemokraten Claus Haase, Martin Künzer und Karl Schultheis jedenfalls und heben den sprichwörtlichen Zeigefinger.

„Wir sind hellhörig geworden und haben die Befürchtung, dass das Tempo beim Ausbau von U3-Plätzen nicht beibehalten wird”, sagt Kinder- und Jugendexperte Künzer nun.

Aufgeschreckt worden waren die SPD-Leute nachdem der Punkt zum „Audit familienfreundliche Stadt” von Tagesordnung der Ratssitzung am Mittwoch genommen wurde. Die Ratsmehrheit möchte nach AZ-Informationen zunächst ihre internen Haushaltsberatungen abschließen. Bei diesem Audit geht es um eine Zertifizierung als Stadt mit besonderen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Für das Label mussten Ziele formuliert worden und über die war schon im Kinder- und Jugendausschuss diskutiert worden. Die SPD befürchtet, dass die Ratsmehrheit aus CDU und Grünen Aachens exzellente Betreuungssituation verspielt.

Knackpunkt ist dabei vor allem die Betreuung der Unterdreijährigen. 100 Plätze werden hier jährlich zusätzlich eingerichtet. Das kostet rund 600.000 Euro. SPD und Grüne hatten sich unter den alten Mehrheitsverhältnissen geeinigt, 150 Plätze jährlich anzupeilen, um den Rechtsanspruch 2013 decken zu können.
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