Spaziergänger entdeckt erneut giftige Fässer

Von: os
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Laut Polizei handelt es sich nach den ersten Erkenntnissen um neun 200-Literfässer aus Kunststoff, 23 25-Liter-Kanister und zwei weitere kleinere Fässer. Foto: Ralf Roeger
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Laut Polizei handelt es sich nach den ersten Erkenntnissen um neun 200-Literfässer aus Kunststoff, 23 25-Liter-Kanister und zwei weitere kleinere Fässer. Foto: Ralf Roeger
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Laut Polizei handelt es sich nach den ersten Erkenntnissen um neun 200-Literfässer aus Kunststoff, 23 25-Liter-Kanister und zwei weitere kleinere Fässer. Foto: Ralf Roeger
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Laut Polizei handelt es sich nach den ersten Erkenntnissen um neun 200-Literfässer aus Kunststoff, 23 25-Liter-Kanister und zwei weitere kleinere Fässer. Foto: Ralf Roeger
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Laut Polizei handelt es sich nach den ersten Erkenntnissen um neun 200-Literfässer aus Kunststoff, 23 25-Liter-Kanister und zwei weitere kleinere Fässer. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ein Spaziergänger hat am Mittwoch am Soreter Weg in Horbach nahe dem Gewerbegebiet Avantis mehr als 30 verdächtige Behälter entdeckt, die möglicherweise giftige Substanzen enthalten. Polizei und Ordnungsamt sperrten den Bereich des Weges ab, an dem die Fässer und Kanister mit der Aufschrift „umweltgefährdende Stoffe“ offenbar einfach abgeladen worden waren.

Die Spurensicherung nahm die Arbeit auf. Laut Polizei handelt es sich nach den ersten Erkenntnissen um neun 200-Literfässer aus Kunststoff, 23 25-Liter-Kanister und zwei weitere kleinere Fässer. Unbekannt ist laut Polizei noch der Inhalt, doch besteht der Verdacht, dass es sich wie Ende vorigen Jahres in Verlautenheide möglicherweise um giftige Rückstände aus der Drogenproduktion handeln könnte. „Dem ersten Anschein nach sieht es so aus“, sagte Polizeisprecherin Sandra Schmitz.

In Verlautenheide waren 19 Giftfässer mit Totenkopfsymbolen gefunden worden, die teilweise leckgeschlagen waren - was damals einen Großeinsatz von rund 70 Feuerwehrleuten ausgelöst hatte. Die Fässer und Kanister, die man heute in Horbach fand, sind aber laut Polizei allesamt unbeschädigt. Sie wurden durch eine Spezialentsorgungsfirma abtransportiert, der Inhalt wird nun untersucht.

Die Kriminalpolizei untersuchte die Fässer äußerlich nach Spuren und hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen eingeleitet. Unklar ist, seit wann die unmittelbar auf dem Feldweg abgestellten Fässer und Kanister dort lagen.

Die Polizei bittet um Hinweise von Spaziergängern oder anderen Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder sagen können, ob die Behälter am Dienstag schon dort gelegen haben. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0241/ 9577- 32301 oder 0241/ 9577- 34210 (außerhalb der Bürozeiten) entgegen.

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