Spannende Spiele: Völkerballturnier von sieben Förderschulen

Von: Svenja Pesch
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Aachen. Schon von draußen hört man laute Begeisterungsschreie und wildes Klatschen. Und drinnen? La-Ola-Wellen bestimmen das Bild. Das Völkerballtunier der Mädchen aus Förderschulen ist in vollem Gange. In der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Schule Aachen treten insgesamt sieben Schulen gegeneinander an. Die Stimmung ist super und alle feuern sich gegenseitig an.

Auch Georg Hermanns, Förderschulleiter, ist begeistert: „Es macht immer wieder Spaß dabei zu sein, vor allem, weil dieses Jahr auch Schulen aus Hückelhoven und Erkelenz mitmachen”, so Hermanns weiter. Beweis für die wachsende Qualität des Turniers. Seit 30 Jahren gibt es bereits das Völkerballtunier für die Mädchen aus Förderschulen, und diese Tradition soll auch weiterhin bestehen bleiben.

„Unser Anliegen ist es, den Mädchen den Wettbewerb näher zu bringen. Der Teamgedanke steht dabei im Vordergrund, und die Mannschaften sollen zusammenwachsen”, betont Hermanns. Alle Förderschulen haben den Schwerpunkt „Lernen”, das heißt, die Schüler haben Defizite in diesem Bereich, sind oft langsamer als ihre Altersgenossen.

Doch diese Behinderung spielt beim Sport keine Rolle. Hier kommt es vor allem auf die körperliche Fitness an. Den Siegern winkt der Wanderpokal, der jedes Jahr an die gewinnende Schule weitergeht. Zudem erhält jede Schule eine Urkunde.

Dass die Stimmung richtig gut ist, merkt man sofort: Jeder Punkt wird fanatisch gefeiert. Jutta Hermanns, Lehrerin an der Schule am Kennedypark: „Ich bin das erste Mal als Betreuerin dabei und bin total begeistert von der Gruppendynamik. Auch wenn wir die jüngste Mannschaft sind, hat sich das Training im Sportunterricht und in den AGs ausgezahlt.”

Im Finale treten letztlich die „Seriensieger” der Beginenstraße Aachen gegen die Titelverteidiger der Willi-Fährmannschule aus Eschweiler an. Gewonnen hat schließlich wieder die Beginenstraße Aachen. Doch egal ob Gewinner oder Verlierer - das Völkerballtunier hat auf jeden Fall wieder einmal gezeigt, wie sehr das Mannschaftsgefühl die Stimmung zum Kochen bringen kann.
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