Spannende Jonglage mit Paragrafen

Von: nk
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Die Juristerei ist und bleibt seine Sache: Benedikt Schultheis feiert ein außergewöhnliches Berufsjubiläum. Foto: Nina Krüssmann

Aachen. Er ist ein Advokat, wie er im Buche steht und feiert jetzt ein ganz besonderes Anwaltsjubiläum: Benedikt Schultheis ist seit 50 Jahren Jurist mit Herz und Seele.

„Es ist der ständige Umgang mit Menschen, der mich an meinem Beruf bis heute so reizt. Jeder Mandant möchte individuell behandelt werden, bringt seinen eigenen spannenden Fall mit. Auch die Gesetzgebung und die Rechtsprechung unterliegen einem Wandel. Das macht meine Tätigkeit lebendig“, erzählt der 78-jährige Schultheis.

Nach dem Abitur 1956 studierte de gebürtige Aachener in Bonn und Freiburg. Sein Referendariat legte er im Landgerichtsbezirk Aachen ab und wurde schließlich am 23. November 1964 als Rechtsanwalt zugelassen. Danach Sozius des Rechtsanwaltes Dr. Fritz Meyer, dessen Kanzlei er bis zum 31. Dezember 2006 weitergeführt hat. Seit 2007 ist er Schneider & Willms. Schultheis‘ Tätigkeitsschwerpunkte sind heute Privates Bau- und Architektenrecht, Verkehrs- und Versicherungsrecht.

AG Verkehrsrecht mit gegründet

1979 war er Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein, dessen Vorstand der von 1985 bis 2003 angehörte. Während dieser Zeit war er bundesweit für die Fortbildung im Verkehrsrecht zuständig. Schultheis ist Mitglied der Akademie für Verkehrswissenschaft in Hamburg, der Arbeitsgemeinschaften Verkehrsrecht und Privates Bau- und Architektenrecht sowie der Deutschen Gesellschaft für Baurecht e.V. in Frankfurt.

Jongliert Benedikt Schultheis nicht gerade mit den Paragraphen, widmet er sich in seiner Freizeit gerne der Musik oder einem guten Buch. Auch Tennis und Wandern stehen bei ihm hoch im Kurs.

Um seinen Ehrentag möchte der Goldjubilar selbst eigentlich lieber nicht so viel Aufwand betreiben, doch seine Mitarbeiter geben ihm zu Ehren einen Empfang in der Kanzlei. Dann feiert Schultheis mit vielen Kollegen, Freunden und Weggefährten. Groß ist die Freude über die Zusage vieler seiner ehemaligen Referendare, die er in den vergangenen Jahrzehnten ausgebildet und mit wertvollem Grundlagenwissen ausgestattet hat.

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