Aachen - Spanien in Aachen: Diese Kunst fördert den kulturellen Dialog

Spanien in Aachen: Diese Kunst fördert den kulturellen Dialog

Von: jgr
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Zur aktuellen Ausstellung "Intercambio" gibt es eine Finissage. Von links nach rechts: Janek Markstahler (Künstler), Naya Bascha (Geschäftsführerin Atelierhaus), Hella Frowein-Hagenah (Künstlerin), Renate Hoffmann (Galeristin), Renate Müller-Drehsen (Künstlerin und Initiatorin der Ausstellung)

Aachen. Die Vorbereitungen für die „Aachener Kunstroute“ laufen auf Hochtouren. Ob im Atelierhaus oder in der Galerie 45: Überall herrscht reges Treiben, werden Bilder und Objekte von A nach B gebracht. Bei der Ausstellung „Intercambio“ beträgt die Entfernung zwischen den Ausstellungsorten etwa 2000 Kilometer. Intercambio ist ein internationales Kooperationsprojekt des Atelierhauses Aachen, der Galerie 45, des Internationalen Zeitungsmuseums (IZM) und der spanischen Galerie Al Marge in Jávea (Spanien).

„Initiiert wurde das Projekt von zwei Künstlern beider Städte mit dem Ziel, einen interkulturellen Austausch anzustoßen“, so Nadya Bascha, Geschäftsführerin des Atelierhauses Aachen. „Ich habe zuvor bereits mehrere Ausstellungen in Jávea gehabt, so ist der Kontakt zustande gekommen“, sagt Initiatorin Renate Müller-Drehsen.

Sie freut sich sehr darüber, dass ihre Begeisterung für die Idee einer gemeinsamen Ausstellung auch auf die Aachener „übergeschwappt“ ist, auch wenn der Transport der Kunstwerke mit einem ungeheuren logistischen Aufwand verbunden war. So mussten die Werke zunächst sorgfältig und sicher verpackt und anschließend mit dem Auto bis nach Spanien, beziehungsweise nach Aachen gefahren werden. Ein Aufwand der sich – da sind sich Künstler und Aussteller einig – schon jetzt gelohnt hat.

Bei der Ausstellung „Intercambio“, die noch bis zum 29. September an den drei ausstellenden Orten zu sehen ist, werden die Werke von 15 deutschen Künstlern in verschiedenen Kunststätten in Jávea und zeitgleich die Werke von zwölf spanischen Künstlern in Aachen gezeigt. Das Spektrum ist breit gefächert und bietet eine sehr große Vielfalt der Stile. Es geht von Malerei, Installation, Plastik und Digitalkunst bis Fotografie und zeigt einen Überblick über aktuelle Tendenzen beider Kunstszenen.

Und damit der kulturelle Austausch auch in Zukunft gesichert ist, hat Bascha bereits jetzt einige Ideen: „Ich könnte mir im nächsten Jahr eine Einzelausstellung, aber auch weitere Gruppenausstellungen in Kooperation mit spanischen Künstlern vorstellen und hoffe, dass die Stadt Aachen uns in diesem Vorhaben unterstützt.“

Denn nur durch den tatsächlichen Austausch der Künstler, Kulturen und Städte könne der „europäische Gedanke“ zu einer gelebten Realität werden. Obendrein trägt die Anwesenheit dreier ausstellender Künstler, die extra aus Spanien zur Aachener Kunstroute anreisen und denen Bascha sowie zwei deutsche Künstlerinnen für die Tage ihres Aufenthaltes eine Unterkunft bieten, zum interkulturellen Austausch in diesen Tagen bei.

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