Sozialnetzwerk: Tolles Programm beim Neujahrsempfang geboten

Von: Peter Schopp
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Schlagfertig: Musikstudent Liang Dong verblüffte die Besucher des Neujahrsempfangs in Rothe Erde. Foto Ralf Roeger Foto: Ralf Roeger

Aachen. Es war nicht ganz klar, ob es am verführerisch aussehenden kalten Büffet lag. Oder an den musikalischen Künsten von Liang Dong. Oder aber an der Raffinesse der Zaubertricks einiger Kinder. Jedenfalls war beim Neujahrsempfang des Fördervereins Integration durch Sport und des Sozialnetzwerks Rothe Erde im Kinder- und Jugendhaus St. Barbara kaum ein freies Plätzchen zu finden.

Zahlreiche Politiker hatten den Weg nach Rothe Erde ebenso gefunden wie Vertreter etlicher Vereine und Kooperationspartner. Zur Einstimmung zeigte Liang Dong, Student der Musikhochschule Aachen in der Fachrichtung Schlagzeug, was er an verschiedensten Rhythmusinstrumenten zu leisten imstande ist, wahlweise mit Stöcken, Fingern oder den Händen. Ein virtuoser Auftritt. Hans Georg Suchotzki, Vorsitzender des Fördervereins, freute sich dann auch über die große Teilnehmerzahl der Veranstaltung und wertete dies als Zustimmung zur Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer und Kursleiter.

Projekte wie „Nachtaktiv“, bei dem Jugendliche zu unüblichen Nachtzeiten von der Straße weg in die Sporthallen geholt werden, „Rundum Fit“, wo Kindern und Jugendlichen einerseits sportliche Betätigung, andererseits gesündere Ernährung vermittelt wird, oder „Mädchen Mittendrin“, wo von aktuell sechs teilnehmenden Grundschulen mehr als 120 Mädchen fußballerisch betreut und angelernt werden, haben alle nur ein Ziel: Das alltägliche Leben im Viertel Rothe Erde freudiger zu gestalten und ein gutes Miteinander der Kulturen zu ermöglichen.

Zeugnis dieser Arbeit waren beispielsweise auch die kleinen Zaubertricks, die einige Kinder zwischenzeitlich darboten. Die Zeitung wurde beim Einfüllen von Wasser nicht nass und der Ballon platze auch beim Einstich einer Nadel nicht. Da verschlug es sogar Oberbürgermeister Marcel Philipp die Sprache. Gut, das lag wohl auch an einem nicht beherrschbaren Hustenanfall, aber in seinen kurzen Worten wurde die Wertschätzung für die Arbeit der Protagonisten vor Ort deutlich. So blieb Suchotzki, sich bei vielen Anwesenden für die tolle Unterstützung in den zurückliegenden Jahren zu bedanken, verbunden mit der Hoffnung, dass sich an der Hilfsbereitschaft in Zukunft nichts ändert.

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