Aachen - „Sozialer Klebstoff“ für die gesamte Gesellschaft

„Sozialer Klebstoff“ für die gesamte Gesellschaft

Von: Kathrin Albrecht
Letzte Aktualisierung:
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Einige von vielen erfolgreichen Jugendsportlern und -sportlerinnen: Björn Jansen (links), Vorsitzender des Stadtsportbundes, und Bürgermeister Norbert Plum (2. von links) gratulierten den Talenten. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Sie haben geschwitzt, gekämpft, aus Frust und Freude Tränen vergossen. Der Lohn für all die Mühe der jungen Sportlerinnen und Sportler waren vorderste Plätze bei Regional-, Landes- und Bundeswettkämpfen. 149 junge Athleten aus Aachen durften sich außerdem darüber freuen, es in die Auswahl für die Jugendsportlerehrung geschafft zu haben.

In drei Ehrungsklassen wurden die Jugendlichen zwischen acht und 21 Jahren in der Aula des Einhard-Gymnasiums für die in ihrer Sportart ausgezeichneten Leistungen gewürdigt, die sie allein oder im Team erbracht haben.

Das Spektrum der Sportarten reichte dabei von Leichtathletik und Schwimmen über Turmspringen, Ringen, Handball, Wasserball, Bogenschießen und Segeln bis hin zu Kegeln und Boule. „Aachen ist eine Stadt des Sports“, stellte Bürgermeister Nobert Plum in seinem Grußwort fest und belegte das auch gleich mit Zahlen: 220 Vereine sind unter dem Dach des Stadtsportbundes Aachen organisiert, darin betreibt rund ein Drittel aller Aachener Sport. Von diesem Drittel sind es 19.000 junge Menschen unter 18 Jahren, die eine Sportart betreiben. Hinzu kommen noch mehrere Tausend, die sich ehrenamtlich als Gruppenleiter oder Trainer engagieren. Sportvereine, sagte Plum, erfüllten damit gleich in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Funktion: „Sie sind Kommunikationszentren, Integrationsorte, soziale Klammern und ein Stück Heimat.“ Sie seien der soziale Klebstoff, der Sport, Stadt und Gesellschaft miteinander verbindet. Eltern, Angehörigen und Trainern dankte Plum für die Unterstützung der Sportler.

Sonderehrung für Anna Knippertz

Gemeinsam mit Björn Jansen, dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Aachen, und Jonas Paul, dem Vorsitzenden des Sportausschusses der Stadt Aachen, nahm Plum auch die Ehrungen vor. In der ersten Ehrungsklasse wurden Einzelsportler und Mannschaften ausgezeichnet, die erste bis sechste Plätze bei Deutschen Meisterschaften belegt haben. Bei der zweiten Ehrungsklasse standen die Nachwuchsathleten im Mittelpunkt, die den ersten bis dritten Platz bei Westdeutschen Meisterschaften beziehungsweise Landesverbandsmeisterschaften oder anderen der Bundesebene direkt untergeordneten Meisterschaften belegt haben. Bei der Auszeichnung in der dritten Ehrungsklasse wurde es auf der Bühne richtig eng: Mannschaften, die bei den Westdeutschen Meisterschaften direkt untergeordneten Wettbewerben den ersten Platz belegen konnten, sowie Einzelpersonen, die in dieser Liga den ersten bis dritten Platz belegt haben, durften ihre Medaille und Urkunde entgegennehmen.

Eine Sonderehrung für besondere Verdienste in der Jugendarbeit ging an die 30-jährige Trainerin Anna Knippert vom Handballverein Schwarz-Rot 06 Aachen. Die ausgebildete Physiotherapeutin ist seit neun Jahren Jugendleiterin bei Schwarz-Rot, bereits als 15-Jährige übernahm sie die Betreuung von Jugendmannschaften.

Auch das Rahmenprogramm sorgte zwischendurch für Abwechslung. Neben der Band „Spiegelblick“ aus Düren, Finalisten beim letztjährigen Stawag Music Award, zeigten die „Wild Bats“, die Cheerleader der Aachen Vampires, und Tobias Schwanemann als Akrobat mit dem Cyr Wheel ihr Können.

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