Aachen - Sonnenenergie bleibt ein Thema

Sonnenenergie bleibt ein Thema

Von: xen
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Aachen. Die Große Koalition hat die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf den Weg gebracht. Das soll aber kein Grund für Häuslebauer und Häuslebesitzer sein, sich mit dem Thema Sonnenenergie nicht mehr zu beschäftigen.

Das meint zumindest die Verbraucherzentrale Aachen. „Die Menschen sollten sich wirklich informieren. Sie sollten nicht einfach annehmen, Wärme und Strom aus Sonnenenergie würde sich jetzt nicht mehr lohnen“, sagt Energieberaterin Maria Feldhaus.

Immer noch fast alternativlos seien Sonnenkollektoren zur Wärmegewinnung für Neubauten. „Besitzer von Neubauten müssen nachweisen, dass sie einen gewissen Anteil ihres Wärmebedarfs über regenerative Energie erhalten“, erklärte Feldhaus.

Nicht ganz so eindeutig fällt dagegen die Antwort auf die Frage nach Photovoltaik zur Stromgewinnung aus: „Es kann sein, dass es sich mehr rechnet, Strom zu sparen als Strom zu erzeugen.“ Als Faustregel gelte aber in jedem Fall, dass möglichst viel selbst produzierter Strom auch selbst verbraucht werden sollte, da die Einspeisevergütungen nicht einmal mehr halb so hoch sind wie die Stromkosten.

Eigenes Verhalten anpassen

Durch ein intelligentes Strommanagement könne man bis zu 40 Prozent des eigenen Stroms selbst verbrauchen, wissen die Experten. „Das geht durch Verhaltensänderung: Waschmaschine und Geschirrspüler möglichst zur Mittagszeit laufen lassen, im Winter Geräte lieber nacheinander benutzen. Oder es geht auch durch technische Lösungen“, so Maria Feldhaus.

Bis zu 55 Prozent des selbst produzierten Stroms kann man nutzen, wenn man einen Batteriespeicher einbaut. „Die sind allerdings im Moment noch sehr teuer“, so Feldhaus. „In der Beratung ermitteln wir, ob sich das nicht lohnt.“

Das Thema Energie gehört zusammen mit Finanzen und Telekommunikation zu den am meisten nachgefragten Themen in der Verbraucherzentrale. Über 1500 Kunden lassen sich jährlich in Energiefragen beraten. Eine Energieberatung vor Ort nehmen über 200 Menschen in der Region wahr. Die ist bereits für 60 Euro zu haben. Eine Beratung in den Räumen der Verbraucherzentrale an der Borngasse kostet fünf Euro.

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