Sondereinsatz: Erfolgreiche Fahndung in der Innenstadt

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Die Beamten überprüften über 140 Personen in der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Aachen. Die Polizei wird es gerne vernehmen: Ein Sonderlob für die derzeit intensive Arbeit der Aachener Beamten in Sachen Sicherheit auf Aachens Straßen gibt es nämlich von einer Naumburger Delegation, die am Wochenende wegen des Karlsfestes in Aachen weilte.

Einer älteren Dame war dabei in einem Restaurant die Handtasche gestohlen worden. Vor der Tür stand aber zufälligerweise ein Polizeiwagen. Nach Aufnahme der Beschreibung möglicher Täter legte die Polizei sofort los – und konnte die Männer tatsächlich dingfest machen. Die Dame erhielt ihre Tasche mit – bis auf 50 Euro – komplettem Inhalt zurück.

Auch sonst waren die Beamten am Wochenende vielfach präsent. Sie fahndeten mit mehreren Dutzend Kräften zur Bekämpfung der Straßenkriminalität. Am Freitagabend konnte ein 18-Jähriger festgenommen werden, der im Bereich Couvenstraße versucht hatte, einem Passanten dessen Handy zu rauben. Das potenzielle Opfer hielt den Räuber fest, bis die Beamten eintrafen. Im Ganzen wurden in zwei Nächten rund 140 Personen in der City kontrolliert. Drei Verdächtige wurden festgenommen, insgesamt sieben Verfahren wegen Raubes, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

Gegen knapp zwei Dutzend meist alkoholisierte und randalandierende Jugendliche wurden Platzverweise ausgesprochen. Ein 22-Jähriger, der sich dem notorisch widersetzte, wurde in Gewahrsam genommen. Ein 26-Jähriger wurde vorübergehend festgenommen, weil er bei einer Kontrolle unterschiedliche Papiere vorgelegt hatte. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Verdachts auf illegalen Aufenthalt eingeleitet. Auffallend viele Identitätsprüfungen mussten veranlasst werden, da viele Personen keine gültigen Ausweise mit sich führten, berichtete Polizeisprecher Paul Kemen. Die Polizei will weiter an neuralgischen Punkten präsent sein.

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