Walheim - Sommerfest auf Freizeitgelände Walheim ist ein Opfer des Regens

Sommerfest auf Freizeitgelände Walheim ist ein Opfer des Regens

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
Ausgezeichnete Arbeit: Michael
Ausgezeichnete Arbeit: Michael Hamacher, Vorsitzender des Freizeit- und Erholungsvereins wird für seinen Einsatz geehrt. Foto: Kurt Bauer

Walheim. Das hatten die Verantwortlichen des Freizeit- und Erholungsvereins sicher nicht verdient. Aus dem Sommerfest anlässlich der Eröffnung des Freizeitgeländes wurde Regenspektakel. Trostlos das Gelände, keine Kinder auf dem Spielplatz, ratlos dann auch Vorsitzender Michael Hamacher. Verwässert seine Miene, dabei hatte er ein tolles Programm auf die Beine gestellt.

Die wenigen Besucher, die dennoch gekommen waren, mussten auf die vorgesehene „Jungfernfahrt” auf der neuen attraktiven 50 Meter langen Doppeldrahtseilbahn verzichten. Dabei waren Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Bezirksbürgermeister Eberhard Büchel für eine fröhliche Reise durchaus gerüstet. Doch Sicherheit geht eben vor.

Vor dem offiziellen Festakt zelebrierten die beiden Pfarrer Hans-Georg Schornstein und Harald Fenske einen ökumenischen Gottesdienst auf der großen Bühne, die wenigen Besucher suchten in Zelten und unter Schirmen Unterschlupf.

Pfarrer Schornstein sagte, wenn Regen Segen bringe, dann bekäme das neue Gelände sehr viel davon ab. Immer wieder wurde im Gottesdienst auch dem Freizeit- und Erholungsverein großes Lob für das Geschaffene zuteil.

1,5 Kilometer Kabel

Rund 1000 Arbeitsstunden habe der Verein absolviert, 90 000 Euro investiert, 1,5 Kilometer Kabel verlegt und 1250 Tonnen Sand und Split verarbeitet. Robert Schröder, Kommandant der Karnevalsgesellschaft Oecher Prente, hob die gute Kooperation mit dem Verein in Walheim hervor, denn seit Jahren schon arbeite man gut zusammen. OB Philipp war beeindruckt von dem „neuen Gelände”.

Er habe es vor drei Jahren erstmals gesehen, doch heute sei es nicht wiederzuerkennen. „Toll, wie man ehrenamtlich engagiert zu Werke gegangen und was entstanden ist”, lobte er.

Büchel sprach davon, dass der neue Vorstand ein regelrechter „Glücksfall” gewesen sei. „Diesen Glanz habe ich seit vielen, vielen Jahren hier nicht gesehen.” Stolz berichtete Vorsitzender Hamacher, dass das Freizeitgelände einen Sanierungszuschuss in Höhe von 5000 Euro beim Fanta-Wettbewerb (250 Teilnehmer) erhalten habe. „Wir haben Platz eins belegt”, sagte Hamacher. Die weiteren Planungen sehen die Errichtung eines Wasserspielplatzes mit Pumpenturm, Matschteich und begehbaren Kanälen vor. Weiter ist ein gepflasterter Picknickbereich in Planung.

Gute Noten gab es für den Minigolfplatz, der schöner gestaltet und verbessert worden ist. Erneuert wurden die Toilettenanlagen, der Beachvolleyballplatz, eine Tummelwiese und auch die Grillmöglichkeiten können sich sehen lassen. Der schlechte Zufahrtsweg zum Freizeitgelände, oft und häufig moniert, soll endlich ausgebessert werden. Büchel sagte: „Hier wird noch in diesem Jahr etwas passieren.”
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