Sogar der Karrieretag macht Karriere

Von: Joel Teichmann
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Der Andrang beim Aachener Karrieretag ist gewaltig. Tausende Besucher informieren sich über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Foto: Harald Krömer
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Auch beim Medienhaus Aachen, wo Bettina Kasteleiner mit vielen Interessenten über die Jobmöglichkeiten beim Zeitungsverlag Aachen spricht. Foto: Harald Krömer

Aachen. Wer steht schon gerne im Stau? Wahrscheinlich niemand so richtig gerne. Es sei denn, die Wartezeit lohnt sich. Beim 4. Karrieretag im TZA-Technologiezentrum war das am Donnerstag offenbar der Fall, denn das Gedränge war nämlich so groß wie noch nie.

Doch die Besucher nahmen das geduldig in Kauf, um anschließend persönliche Gespräche mit interessanten Unternehmen führen zu können.

„Wir hatten bisher schon so viele Besucher wie im letzten Jahr“, berichteten die Veranstalter vom Medienhaus Aachen und Kalaydo gleichermaßen bereits in den Mittagsstunden, sozusagen zur Halbzeit. Tausende Besucher strömten unaufhörlich durch das gläserne Gebäude am Europaplatz. Ihr jeweiliges Ziel: das passende Unternehmen, vielleicht sogar das Sprungbrett für die eigene Karriere.

Insgesamt 35 Unternehmen aus der Region präsentierten sich bei der diesjährigen Jobmesse, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Namhafte Firmen wie beispielsweise Lindt oder Bofrost kamen neu hinzu. Während die Unternehmen nach neuen Mitarbeitern Ausschau hielten, konnten sich die Besucher über die perfekte Bewerbung oder verschiedene Berufe informieren.

In der Coaching-Zone konnten zum Beispiel die Bewerbungsunterlagen überprüft werden. Außerdem gab es Gesprächspartner unter anderem für die Bereiche Körpersprache, Farb- und Stilberatung oder die berufliche Neuorientierung. „Besonders die Bewerbungsfotos kamen gut an“, meinte Saskia Thurm, Leiterin der Jobbörse von Kalaydo. Denn auch diese gab es gratis und höchst professionell. Weiterhin informierten 14 Vorträge über das Vorstellungsgespräch, richtiges Selbstmanagement und vieles mehr.

Zum ersten Mal wurden auch Kooperationen mit Schulen geschlossen und ganz Aachen beworben. „Eine Ausweitung der Zielgruppe“, erhoffte sich dadurch Kathrin Halcour, Geschäftsleiterin der Euregio-Messen, die die Veranstaltung koordinierte. Bei der ersten Ausgabe, damals noch im Tivoli, standen nämlich noch Berufstätige im Mittelpunkt, Studierende sowie Azubis waren eher außen vor. Der Plan ging auf: Manche Schulen kamen sogar mit bis zu fünf Schulklassen.

Und die Unternehmen? Die waren ebenfalls sehr zufrieden. Alexandra Behle, Verlagsleiterin des Medienhauses Aachen, sprach von „hochwertigen Gesprächen“. Es seien sogar so gute Bewerbungen dabei, dass der eine oder andere bald eingestellt werde könne.

Die Firma „Schaumstoffe Helgers“ feierte in diesem Jahr ihre Premiere auf dem Karrieretag. Bereits im Vorlauf der Jobmesse konnten sie eine Mitarbeiterin gewinnen, nun kamen sie aus den Gesprächen kaum noch heraus. Deshalb will die Firma auch unbedingt wiederkommen. Verwunderlich war das nicht: Schließlich türmten sich die Bewerbungsmappen hinter ihnen regelrecht.

Und wer den diesjährigen Karrieretag Aachen verpasst hat, der kann sich schon einmal den 19. April 2018 im Kalender markieren. Dann wird es nämlich die fünfte Auflage im TZA Technologiezentrum geben.

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