Aachen - Skat spielen für den Erhalt des Doms: Es geht Richtung 200.000 Euro

Skat spielen für den Erhalt des Doms: Es geht Richtung 200.000 Euro

Von: stm
Letzte Aktualisierung:
15841090.jpg
Zocken für den Erhalt des Aachener Doms: Jochen Schulte, Elena Schulte, Dompropst Manfred von Holtum und Oberst Carsten Brauner eröffneten das Dieter-Schulte Gedächtnisturnier. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Nach 26 Jahren ist Schluss mit dem Domskat. Allerdings nur, was den bislang vorweihnachtlichen Termin angeht. Das traditionsreiche Dieter-Schulte-Gedächtnisturnier, dessen Erlös stets eins zu eins der Instandhaltung des Aachener Weltkulturerbes zukommt, wird es natürlich auch weiterhin geben, wie Mitorganisator Jochen Schulte bei der jüngsten Ausgabe im Bundeswehr-Offiziercasino Gut Neuhaus den Mitspielern kundtat.

Nur der Termin wird sich ändern. Demnächst soll das Turnier, bei dem neben Skat auch die Freunde des Doppelkopfs und des Knobelns auf ihre Kosten kommen, im Oktober stattfinden. Zu groß ist die Terminflut in der Vorweihnachtszeit, was man diesmal auch an der Teilnehmerzahl merkte, die leicht unter der sonst üblichen von rund 100 lag.

Der guten Stimmung beim Zocken für das Münster tat das keinen Abbruch. Und auch nicht der Spendenfreudigkeit der Gäste. Schon bevor die erste Karte beziehungsweise der erste Würfel auf den Tischen landete, waren auf dem Spendenkonto rund 6500 Euro verbucht, wie Schulte mitteilte. Erfahrungsgemäß kommt da noch einiges dazu.

Am Ende des Abends wurden natürlich auch die Sieger aller drei „Disziplinen“ geehrt. Beim Knobeln hatte mit Hilde Grunow eine Dame die Nase vorn. Ihr folgten Gerald John und Otmar Kopeinik. Bei Doppelkopf siehte Mike Schleiden vor Dirk Trampen und und Axel Lange.

Die wie immer weitaus meisten Gäste reizten jedoch für den Dom. Und da setzte sich mit großem Vorsprung und letztlich 1796 Punkten (bei nur 48 Spielen am Vierertisch) Hans-Günther Bröhl durch. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Sascha Greven (1559) und Winfried Müller (1546). Beste Dame war Marie-Luise Korp mit 1020 Punkten. Das Schlusslicht für den den „Lucky Looser“ erhielt Günter Poick, der auf 193 Minuspunkte kam.

Jochen Schulte und Dompropst Manfred von Holtum dankten für die Bereitstellung der Räume und des Personals einmal mehr der Bundeswehr, die unter anderem durch den stellvertretzenden Kommandeur des Ausbildungszentrums Technik Landsysteme, Obert Carsten Brauner, vertreten war. Auch von dieser Seite steht die Zusage, dass es mit dem Domskat im nächsten Jahr weitergehen wird. Und dann nähert man sich schon der tollen Spendenmarke von 200.000 Euro an. Bislang wurden in den 26 Jahren weit über 180.000 Euro eingespielt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert