Sigrid Zeevaert stellt ihren neuen Kinderroman vor

Von: Paula Schönfelder
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Glücklich übers „Glückskind“ namens Emma: Mit Buchhändlerin Uschi Lange hat Sigrid Zeevaert (rechts) jetzt ihr neues Kinderbuch vorgestellt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Emma ist ein richtiger Glückspilz. Sie hat ihren besten Freund Paul, den sie einmal heiraten will. Das ist ja auch praktisch, dann muss sie sich später keinen anderen Mann mehr suchen. Sie hat ihren Hund Wuschel und eine nette Familie. Alles scheint gut. Bis sich Paul plötzlich immer mehr von Emma entfernt.

Es sind Geschichten wie diese, die die Aachener Kinderbuchautorin Sigrid Zeevaert auszeichnen. In ihrem neuen Buch „Emma ist eben doch ein Glückskind“ geht es um Freundschaft und um den typischen Alltag eines kleinen Mädchens aus dem ersten Schuljahr. Mit kurzen Kapiteln und bunten Bildern von Sabine Büchner ist das 112 Seiten lange Buch, das im Thienemann Verlag erscheint, geeignet zum Vor- oder Selberlesen für Grundschulkinder ab sechs Jahren.

Entstanden ist die Figur Emma übrigens schon vor einiger Zeit in einer Weihnachtsserie der AZ. „Nach einer Anfrage der Aachener Zeitung habe ich vor vier Jahren angefangen, kleine Geschichten über Emma zu veröffentlichen“, erzählt die Autorin von den Anfängen ihres Buches. „Das ist dieselbe Figur, sie hat sich aber verändert.“ Emma ist ein starkes Mädchen, in dessen Alltag sich Kinder wiedererkennen können. Sie weiß, wie es ist, traurig zu sein, nachdem zum Beispiel die Freundschaft mit Paul beendet zu sein scheint, verspürt aber auch Freude über die kleinen Dinge des Lebens.

„Kinder leben in ihrer vermeintlich einfachen, kleinen Welt, von der man aber so viel erzählen kann“, sagt Zeevaert. Auch für Uschi Lange von der Buchhandlung Schmetz am Dom ist es gerade dieser typische Kosmos, der Zeevaerts Geschichten so spannend für Heranwachsende macht. „Sie bewegt sich in der selben Umgebung und der Sprache wie die Kinder“, meint Uschi Lange.

Ihre Umgebung ist es auch, die die Schriftstellerin zu ihren Figuren inspiriert. Als Mutter von drei Kindern und mittlerweile sogar als Großmutter sammelt Sigrid Zeevaert viele Erfahrungen, die in ihre Bücher einfließen. Auch der Kontakt mit ihren jungen Lesern hilft ihr, den richtigen Ton zu finden. „Kindheit verändert sich ständig. Die Sprache, Gesellschaft, der Einfluss neuer Medien, aber auch die vielen Nationalitäten – all diese Eindrücke stürmen auf Kinder ein“, beschreibt die Autorin den Austausch als wichtigen Teil ihrer Arbeit.

So sollen ihre Bücher nicht nur unterhalten, sondern auch den „emotionalen Blick“ der Kinder stärken und sie sensibilisieren. Die Geschichte über Emma und Paul ist übrigens schon ihr 33. Buch. Nach 30 Jahren sei es für sie aber auch an der Zeit, ihr schriftstellerisches Aktonsfeld zu erweitern, sagt Sigrid Zeevaert. „Die allgemeine Belletristik auch für Erwachsene zieht mich schon länger an“, macht sie auf weitere Erscheinungen neugierig.

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