Aachen - Sieger des Jugendliteratur-Wettbewerbs bereichern Euriade

Sieger des Jugendliteratur-Wettbewerbs bereichern Euriade

Von: Hanna Sturm
Letzte Aktualisierung:
jugendliterabild
Bereichern die Euriade mit preisgekrönten Beiträgen: In der Barockfabrik wurden gestern die Sieger des Jugendliteratur-Wettbewerbs geehrt. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Etwas über das Aufeinandertreffen von Menschen schreiben, über die Gefühle und Gedanken, die bei diesem Zusammenklang entstehen können. So lautete die Aufgabe des Jugendliteratur-Wettbewerbs „Jugend im Wort”, der im Rahmen der Euriade 2009 ausgeschrieben worden war.

Jedes Jahr im November wird mit dem Internationalen Kultur- und Wissenschaftsfestival Euriade eine große Bandbreite von Veranstaltungen in der Euregio Maas-Rhein angeboten, bei denen ein Dialog auf ganz verschiedenen Gebieten der Wissenschaft und Kultur entstehen soll. Das Thema der diesjährigen Euriade ist „Symphonia”. Neben literarischen Symposien, Foren und Seminaren zu ökologischen oder philosophischen Themen, Konzerten und Ausstellungen richtet sich die Euriade mit dem Literaturwettbewerb oder dem Projekt „Jugend im Dialog”, bei dem sich Jugendliche aus der ganzen Welt kennenlernen und gemeinsam debattieren können, auch ausdrücklich an den internationalen Nachwuchs.

Beinahe 400 Einsendungen erreichte in diesem Jahr die Jury des Wettbewerbs, manche davon auch aus Österreich, Israel, Palästina oder Russland. „Wir haben unser Ziel erreicht, dass sich das Projekt über ganze Kontinente erstreckt”, freute sich Martin Bloemers, der gemeinsam mit Euriade-Intendant Werner Janssen, Bernd Frohn und Inna Verjbitskaja die Sieger auswählen durfte und den jungen Autoren bei der Preisverleihung im Kulturhaus Barockfabrik herzlich gratulierte. „Das war schon ein Spaß, alle Einsendungen zu lesen, aber auch eine enorme Arbeit, die verschiedenen Arbeiten zu vergleichen und zu einer Entscheidung zu kommen”, berichtet Bloemers. Schließlich hatten die Schüler ganz unterschiedliche Textarten eingereicht, etwa Gedichte, Essays, Kurzgeschichten oder Dialoge. Das Hauptkriterium für die Jury sei die Atmosphäre der Texte gewesen, erklärt Werner Janssen. „Wir wollten beim Lesen des Textes spüren können, dass der Autor von dem Thema wirklich berührt war und diese Gefühle auch transportieren konnte.”

Die Sieger des Literatur-Wettbewerbs wurden in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Es gab Preise für Schulen in zwei verschiedenen Altersstufen, hier wurde ausgezeichnet, welche Schule die meisten und gleichzeitig aber auch am besten bewerteten Arbeiten eingesandt hatte. Für die jüngeren Schüler konnte sich das Kreisgymnasium Heinsberg den ersten Preis sichern, vor dem Anne-Frank-Gymnasium in Aachen.

Bei den älteren Schülern siegten die, mit der wohl weitesten Anreise: Das Diaghilev Gymnasium aus Perm in Russland. Auch bei den Einzelpreisen standen die russischen Gäste mit Elizaveta Suvorova aus Perm ganz oben. Aber auch Schüler aus Stadt und Kreis Aachen waren in der Einzelwertung erfolgreich. So konnten zwei Schülerinnen des Anne-Fran-Gymnasiums den vierten und den fünften Platz belegen. Inés Frenz überzeugte die Jury mit ihrer Kurzgeschichte „Emma und Tom” und Maren Harperscheidt mit ihrer einfühlsamen Geschichte über die nicht immer einfache Beziehung zwischen Geschwisterkindern.

Alle Sieger des Wettbewerbs auf einen Blick

Schulen: jüngere Altersklasse: 1. Kreisgymnasium Heinsberg, 2. Anne-Frank Gymnasium Aachen; ältere Altersklasse: 1. Diaghilev Gymnasium Perm (Russland), 2. Gymnasium Herzogenrath, 3. Europaschule Herzogenrath.

Einzelwertung: Anerkennunsgspreis: Pavel Katajev (Perm), Lior Sterberg (Israel), Konstantin Seleznev (Perm), Iris Stracke (Wien); 5. Platz: Frouke Mullenders (Grotius College, Heerlen), Maren Harperscheidt (Anne-Frank-Gymnasium, Aachen); 4. Platz: Anne Servaes (Virga Jessecollege, Hasselt), Frieda Kries, Hannah Schöngen (beide Kreisgymnasium Heinsberg), Inés Frenz (Anne-Frank-Gymnasium); 3. Platz: Larissa Schleiden (Kreisgymnasium Heinsberg), Marie Paiker (Piaristengymnasium Wien);

2. Platz: Sarah Schmitz (Königliches Athenäum St. Vith) 1. Platz: Elizaveta Suvorova
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert