Sieben Beamer setzen Dom in ein neues Licht

Von: Marie Eckert
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Freuen sich auf einen außergewöhnlichen Abend: Dompropst em. Msgr. Helmut Poqué, Dr. Peter Asmuth (Vorstand Stawag), Achim Plaum (Sparkasse Aachen), OB Marcel Philipp, Berthold Botzet (Leiter Aachener Domchor) und Kurt Savelsberg (Veranstalter). Foto: Andreas Steindl

Aachen. Sieben hochwertige Beamer und einen Aachener Dom braucht es für die Veranstaltung „Dom im Licht“ – einer einzigartigen Symbiose aus Video-Mapping-Kunst und klassischer Kirchenmusik. Dank modernster Technik werden auf die Fassade des Doms bewegte Bilder projiziert, die genau auf die Instrumente und den Gesang abgestimmt sind.

Das Besondere: Die Musik kommt nicht vom Band, sondern wird live im Dom vorgetragen und mit Hilfe von drei Leinwänden nach außen auf den Katschhof übertragen – die Zuschauer sehen also von außen in das Innere des Doms. „Die Orgel übernimmt dabei die Moderation, dazu gibt es noch den Mädchenchor und den Aachener Domchor“, sagte Domkapellmeister Berthold Botzet.

Die Orgel wird von Prof. Michael Hoppe gespielt; außerdem dabei sind die Aachener Musiker Heribert Leuchter am Saxofon und Leonard Gincberg an den Percussions sowie die Gospelsängerin Deborah Woodson. „Dieses Programm ist für wirklich jeden ansprechend, auch wenn man vielleicht einen schweren Zugang zur Kirchenmusik hat“, betonte Botzet.

Veranstalter Kurt Savelsberg hat die Idee zum Event aus Berlin – und wollte auch in Aachen das Wahrzeichen der Kaiserstadt in einem neuen Licht präsentieren. „Mit der Veranstaltung rückt nicht nur die Fassade der Kathedrale in den Fokus, sondern auch die Chöre erhalten eine Bühne“, freute sich Savelsberg. 65 Minuten dauert die Show; Unterstützer des Projekts sind die Stawag, die Sparkasse Aachen sowie APAG und die Aseag.

Bis zu 3000 Leute können sich am Freitag, 30. Oktober, ab 20.30 Uhr kostenlos das Spektakel für Auge und Ohr auf dem Katschhof ansehen.

„Die Veranstaltung ist in mehreren Hinsichten individuell“, betonte Oberbürgermeister Marcel Philipp, der auch Schirmherr des Projekts ist. „Besonders ist, dass es genau diese Inszenierung nur einmal hier in Aachen zu sehen geben wird.“ Und er fügte hinzu: „Der Katschhof ist groß, wir haben viel Platz – es wäre schön, wenn dieser Platz mit Zuschauern gefüllt wäre.“

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