Sie haben die Wahl: Diskutieren Sie mit beim AZ-Wahlforum

Von: red
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Plakativ: Wahlwerbung der Parteien für die Bundestagswahl am 24. September bestimmt das Bild der Stadt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Sie haben die Wahl – am 24. September. Nach jüngsten Umfragen sollen aber noch gut 50 Prozent der Wahlberechtigten unentschlossen sein, wo sie denn ihr Kreuz machen möchten. Die AZ-Lokalredaktion bietet die Gelegenheit zum Austausch mit den insgesamt acht Kandidaten, die sich um Direktmandate in Aachen bewerben.

Am Donnerstag, 21. September, um 19 Uhr findet das öffentliche AZ-Wahlforum in den Räumen der Erholungsgesellschaft Aachen, Reihstraße 13, statt.

Die besten Chancen, ins Parlament einzuziehen, rechnen sich die jetzigen Abgeordneten Ulla Schmidt (SPD), Rudolf Henke (CDU) und Andrej Hunko (Die Linke) aus – unter durchaus unterschiedlichen Aspekten. Während Ulla Schmidt mit Listenplatz zehn und Andrej Hunko mit Listenplatz vier für den nächsten Bundestag schon als gesetzt gelten, muss Christdemokrat Henke schon die Mehrheit der Aachener hinter sich vereinen, um wieder nach Berlin fahren zu können. Sein Listenplatz 31 wird keine Absicherung sein. Henke braucht das Direktmandat, das Ulla Schmidt aber ebenso für sich verbuchen will.

Weiter kandidieren: Rechtsanwalt Dr. Cliff Gatzweiler (FDP, Listenplatz 45), Politikwissenschaftlerin Katrin Feldmann (Grüne, Platz 29), der Unternehmer Markus Mohr (AfD, kein Listenplatz) sowie die Studenten Matthias Achilles (Piratenpartei) und Nico Redemann (Ökologisch-Demokratische Partei).

Das Ergebnis von 2013

Vor vier Jahren verbuchte Rudolf Henke 40,8 Prozent der Erststimmen für sich und lag damit klar vor Ulla Schmidt (35,3 Prozent), die über die NRW-Landesliste in den Bundestag zog. Bei den Erststimmen erreichte die FDP am 22. September 2013 nur 2,2 Prozent, die Grünen kamen auf 8,9 Prozent, die Linke auf 6,2. Das Ganze bei einer Wahlbeteiligung von 74,7 Prozent.

Übrigens: Sowohl Henke als auch Schmidt lagen mit ihrem Ergebnis deutlich besser als beim Zweitstimmenergebnis ihrer Partei in Aachen (CDU 36,6 Prozent, SPD 27,3 Prozent). Wie wollen die Mandatsträger politische Arbeit für Aachen in Berlin machen? Welche Brücken schlagen sie? Welche politischen Konstellationen werden bevorzugt? Wie wird der Dialog mit der Basis aussehen?

Fragen gibt es ausreichend vor dem Urnengang am Sonntag, 24. September. Das AZ-Wahlforum unter der Moderation der Redakteure Albrecht Peltzer und Robert Esser ist die Plattform, sie zu stellen und Antworten einzufordern. Denn das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich aktiv in die Diskussion einzubringen.

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