Sicherheitskonzept für Bendplatz noch einmal verstärkt

Von: acp/red
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Spaß ohne Angst: Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen sollen beim Sommerbend dazu beitragen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Anschläge in Nizza und Würzburg waren die ursprünglichen Ausgangspunkte für die Einberufung einer Sondersitzung der Sicherheitsexperten, an der neben den zuständigen städtischen Fachbereichen auch die Polizei und die Geschäftsführung des Eurogress Aachen als Veranstalter des Öcher Bend teilgenommen haben.

Leider hat sich die Situation inzwischen noch mehr verschärft, es gab weitere schreckliche menschenverachtende Anschläge.

„Wir wollen und müssen dem Rechnung tragen und die notwendigen Maßnahmen mit den Veranstaltern individuell auf die jeweilige Veranstaltung zugeschnitten erörtern und durchführen lassen auch und gerade, um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen“, so Stadtdirektorin und Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling, die diese Sitzung leitete.

Kristina Wulf, Geschäftsführerin des Eurogress Aachen und somit Veranstalterin des Sommerbends (12. bis 22. August), unterstützte: „Wir wollen das Mögliche tun, um den sicheren Ablauf des Bends zu gewährleisten und uns gleichzeitig nicht die Freude an der Veranstaltung nehmen lassen.“

Das bewährte Sicherheitskonzept soll auch diesmal greifen, allerdings mit noch einmal aufgestocktem Personal und mit intensiveren Kontrollen. Die Polizei wird mit noch größerer Präsenz auf dem Platz und in der Umgebung vertreten sein und auch nächtliche Kontrollen durchführen.

An den drei Eingangstoren zum Bendplatz sowie an der Eingangstreppe an der Henricistraße wird ein vom Eurogress beauftragter Sicherheitsdienst selektive Kontrollen vornehmen und gegebenenfalls auch Taschen, Rücksäcke, Tüten usw. kontrollieren.

Auch mit Kontrollen auf dem Bendplatz selbst muss gerechnet werden. Der Veranstalter rät daher allen Besuchern, Rücksäcke usw. zu Hause zu lassen. Der kleine Seiteneingang bei Lindt & Sprüngli, ohnehin kein für Besucher gedachter offizieller Eingang, wird nicht benutzt werden können.

Auch das bevorstehende September Special und die anderen größeren und großen Sommerveranstaltungen kommen sicherheitstechnisch auf den Prüfstand. Mit allen Veranstaltern befindet sich die Stadt schon in entsprechenden Gesprächen. Erfreulich ist die uneingeschränkte Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Interesse der Sicherheit der Besucher.

Ordnungsdezernentin Grehling: „Ganz wichtig: Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für wie auch immer geartete konkrete Gefährdungen oder Gefahrensituationen. Gleichwohl sind aus unserer Sicht die aufgezeigten Maßnahmen geboten, auch für die Menschen und gerade auch, um die Attraktivität der Veranstaltungen zu bewahren.“

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