Aachen - September Special: Volksfest mit hochkarätigen Einlagen

September Special: Volksfest mit hochkarätigen Einlagen

Von: Matthias Hinrichs
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So kann‘s bleiben: Die Organisatoren und Sponsoren setzen auf große Unterhaltung und beste Zusammenarbeit beim großen Partymarathon in der City– hoffentlich auch mit dem Wettergott. Foto: Harald Krömer

Aachen. Prickelnde und hochkarätige Überraschungen sind die Fans des September Special ja gewöhnt. Diese hier kommt allerdings im Wortsinn daher.

Zum kleinen Jubiläum, der zehnten „Ausgabe“ des Party- und Konzertreigens, der vom 15. bis 18. September auf den Altstadtplätzen über die Bühnen geht, kredenzen die Top-Gastronomen Christof Lang und Maurice de Boer nämlich nicht nur kulinarische Kostbarkeiten im großen Restaurant-Zelt auf dem Katschhof, sondern auch Schampus.

Soweit klar. Der Clou: ein Klunker. „In jedem Glas Champagner finden unsere Gäste einen kleinen Glitzerstein“, verrät Lang. „Wenn sie Glück haben, werden sie tatsächlich Besitzer eines waschechten Brillanten mit 0,25 Karat. Kein Scherz!“

Denn mal prost! Bevor die Gourmets den edlen Tropfen allzu schnell verinnerlichen, sollten sie freilich unbedingt einen der lupenreinen, eigens bestellten Experten des Juweliergeschäfts Lücker konsultieren. Immerhin sind die Steinchen laut Lang so um die 500 bis 600 Euro wert . . .

Sowas nennt man wohl „gelungenes Stadtmarketing mit großer Strahlkraft“, wie Kulturdezernentin Susanne Schwier es, freilich mit Blick auf den gesamten, in jeder Hinsicht imposanten Festmarathon zum Finale des Öcher Sommers formulierte. Nicht von ungefähr durften Dutzende von Sponsoren und Organisatoren des großen City-Happenings einander am Freitag im Haus der Städteregion kräftig auf die Schultern – und ausgiebig auf den Busch klopfen.

Will heißen: Auch der junge Kommunalverbund trägt sein Schärflein zum Gelingen des Spektakels im Herzen des stolzen Oberzentrums bei. Hunderte Mitarbeiter, vom Azubi über den Müllwerker bis zum Kultur- und Sicherheitsexperten, sorgen hinter den Kulissen dafür, dass die Aachener und ihre Gäste voll auf ihre Kosten kommen – zum Nulltarif, versteht sich.

Nicht nur im Schatten des Riesenrads auf dem Katschhof rotieren die Veranstaltungsspezialisten vom Kulturbetrieb, dem Märkte- und Aktionskreis City, von Burg Wilhelmstein und Musikbunker um die Wette, um zig Kombos den Weg auf die Bühnen zwischen Elisengarten, Münsterplatz, Markt und Kármán-Auditorium zu ebnen. Erstmals geben sich nämlich auch dort Live-Bands und etliche DJs die Ehre.

Im Zeichen des Wissenschaftsjahrs und der gedeihlichen Kooperation zwischen Stadt und Hochschule wird freilich auch allerhand fürs Auge geboten, wie Bernd Büttgens vom Presseamt und Hochschulsprecher Thorsten Karbach betonten. Gleich zum Auftakt am Donnerstag startet eine bombastische Show im Zeichen des Projektes „Future Lab“ am Eäzekomp.

Mit Science-Slam im Zeichen der Bibel (auch das gibt‘s!) und faszinierender Robotortechnik geben etliche RWTH-Koryphäen ab 20 Uhr spannende Einblicke in die Zukunft. Und in die Stein gewordene Historie: Unter dem schönen Titel „Aachen leuchtet!“ mutiert die Rathaus-Fassade zur lasergesteuerten Drei-D-Leinwand. Die Macher wollen dabei ganz neue, nämlich virtuelle Fenster auch ins Innere des prächtigsten Profanbaus im Dreiländereck öffnen, hört man.

Das zehnminütige Happening ist an allen vier „speziellen“ Tagen, also von Donnerstag bis Sonntag, um 22 Uhr und um 22.30 Uhr zu erleben – wenn die letzten Jazz- oder Soul-, Pop- oder Rockakkorde zwischen Eilfschornsteinstraße und Elisengarten verklungen sind.

Das komplette Programm zum September Special ist in Form einer handlichen Broschüre an zahlreichen öffentlichen Stellen und in vielen Gaststätten erhältlich. Detaillierte Infos gibt es natürlich auch per Mausklick.

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