September Special: Vier Tage lang dreht die Stadt am Rad

Von: stm
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Am Mittwoch noch nicht ganz rund, aber ab heute eine Attraktion des September Special: Das 48 Meter hohe Riesenrad „Roue Parisienne“ wird sich vier Tage lang auf dem Katschhof drehen.

Aachen. Es muss ja Tage dauern, ein Riesenrad aufzubauen. Sollte man meinen. Ist aber nicht so. Das Team des traditionsreichen Dortmunder Familienunternehmens Burghard-Kleuser – man baut schon seit 100 Jahren Riesenräder auf Volksfesten auf – legte am Mittwoch los wie die Feuerwehr.

Schon nach einigen Stunden war ein Großteil von „Roue Parisienne“, dem Riesenrad mit nostalgischem Flair, hochgezogen. Was in diesem Fall 48 Meter hoch bedeutet, denn bis zu dieser Höhe werden sich die 36 Gondeln – eine davon auch für Rollstuhlfahrer geeignet – während des diesjährigen September Specials in der Innenstadt drehen.

Der Startschuss für das Festival mit einem prallen Programm startet am Donnerstag. Und dieses Programm gestaltet sich so:

Marktbühne: „Future Lab – die Show“ (Donnerstag, 20 Uhr); The Electric Swing Circus (Freitag, 20 Uhr); Emma 6 (Samstag, 15 Uhr); Thorbjörn Risager & The Black Tornado (Samstag, 20 Uhr); Stawag Music Award (Sonntag, 16 Uhr); And Then She Came (Sonntag, 21 Uhr).

Bühne Münsterplatz: Somebody Wrong Bluesband & Friends (Donnerstag, 20.15 Uhr); Oecher Ovvend (Moderation Jan und Manfred Savelsberg (Freitag, 20.15 Uhr); Junebug In A Jar (Samstag, 15 Uhr); Friday Night Band (Samstag, 20.15 Uhr), Marie Rademacher & Friends (Sonntag, 14 Uhr); Soundescape (Sonntag, 16.30 Uhr).

Hof des Kármán-Auditoriums: Yakumo Orchestra (Freitag, 19.30 Uhr); Brid & Snyder (Samstag, 16 Uhr); Gato Preto (Samstag, 18 Uhr); Kollektiv Ost (Samstag, 20.30 Uhr), Flo Filz (Sonntag, 16 Uhr); Damiano von Erckert (Sonntag, 18 Uhr); Joy Wellboy (Sonntag, 20.30 Uhr).

Elisengarten: Moh Kouyaté (Donnerstag, 20.30 Uhr); Jamaram (Freitag, 20.30 Uhr); Sparkassen Big Band (Samstag, 14 Uhr); DePhazz (Samstag, 20.30 Uhr); Sun Lane Ltd. (Sonntag, 13 Uhr); The Quicksteps (Sonntag, 15.30 Uhr); Patricia Vonne Band (Sonntag, 20.30 Uhr).

Wer sich mit dem „Roue Parisienne“ auf 48 Meter Höhe bewegt, wird auf „Katschhof Kulinarisch“ hinunterblicken. Das gibt es zum ersten Mal – unter anderem mit einem Zelt dicht vor der Domsingschule und neben dem Riesenrad. Angepriesen wird im Programm ein „kulinarisches Festival mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten, frisch zubereitet von lokalen Gastronomen“. Doch im Vorfeld schmeckt das neue Angebot nicht jedem, wie Anrufe in der AZ-Redaktion verdeutlichen.

Ob es denn immer mehr Außengastronomie bei derlei Festen sein müsse und ob man denn nicht besser den Innenstadtrestaurants die Chance geben sollte, stärker vom Besucherstrom zu profitieren, lauten die Fragen.Diese Kritik kann Manfred Piana, Geschäftsführer des organisierenden Märkte und Geschäftskreises City (MAC), nicht nachvollziehen. In der Stadt sei beim September Special so viel Publikum unterwegs, dass alle davon profitieren könnten. Angebote wie Street Food oder Gourmet-Meilen seien im Trend. Deswegen habe man sich entschieden, dies einmal gebündelt auf dem Katschhof auszuprobieren.

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