September Special: Die City wird ab heute zur Konzertbühne

Von: Robert Esser
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Imposant: Auf der 100 Quadratmeter großen und neun Meter hohen Marktbühne eröffnen heute „Ganes” das Festival. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Ab Donnerstagabend wird Aachen gerockt! Rund 10.000 Musikfans erwarten die Veranstalter des September Specials - Märkte und Aktionskreis City (MAC) sowie die Stadt - schon an diesem Donnerstag ab 20.15 Uhr vor den vier Konzertbühnen in der City.

Für das Organisationsteam läuft seit Samstag die heiße Phase, während sich die Spätsommer-Temperaturen um 17 Grad Celsius einpendeln. Renée Schulz, Koordinatorin im Auftrag der Stadt, prüft im Stundenrhythmus über ihr Internethandy, wie sich die Wetterprognosen entwickeln - bei vier verschiedenen Anbietern. „Es sieht gut aus”, sagt sie am Mittwochnachmittag. „Hauptsache, es bleibt trocken. Und wenn es doch Regen geben sollte, dann aber nur kurze Schauer.” Und diese halten den kulturell interessierten Kaiserstädter erfahrungsgemäß niemals vom Besuch des Open-Air-Festivals ab.

25 Lastwagen, jeweils mit einer Ladekapazität von 7,5 Tonnen, haben in den vergangenen Tagen Stahlaufbauten und Aluminium-Traversen sowie Ton- und Lichttechnik mit einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen in die Innenstadt gekarrt. Dort sind 50 Techniker noch bis zur letzten Minute mit dem Aufbau beschäftigt. Imposante 120 Kilowatt Lichtleistung liegen pro Bühne an.

Auch am größten Bühnenbauwerk auf dem Markt. Dort installierte das Team rund um Ulrich Pesch von der Burg Wilhelmstein eine 100 Quadratmeter große Showplattform, deren Rundbogendach neun Meter in die Höhe ragt. Dieses Maß übertrifft nur noch das 45 Meter hohe und 170 Tonnen schwere Riesenrad auf dem Katschhof - übrigens die einzige kostenpflichtige Showattraktion ist (3,50 Euro für Erwachsene, 2,50 Euro für Kinder).

„Eintritt ist frei!”

„Grundsätzlich gilt selbstverständlich auch in diesem Jahr für alle Bands auf allen Bühnen, das Straßentheater und auch die Kinder-Kunstwerkstatt am Samstag und Sonntag auf dem Münsterplatz: „Eintritt frei!”, betont Organisatorin Yvonne Jungen. Absperrgitter oder Einlasskontrollen wird es nicht geben.

„Wir haben zwar die Ordnungskräfte auf rund 35 Personen aufgestockt, rechnen aber mit keinerlei Engpässen”, erklärt sie. Gedränge mitunter möglich, Gefahren absolut ausgeschlossen. Die Organisatoren haben Fluchtwege mit Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt abgestimmt. Wenn das Wetter mitspielt, sollen es an den vier September-Special-Tagen rund 40.000 Konzertbesucher in der City werden. Die werden natürlich auch beköstigt - von Schorle bis Schampus, von Grillwürstchen bis Gambas ist alles im Programm. „Und dies zu zivilen Preisen ab zwei Euro”, sagt Jungen.

Ein Publikumsmagnet für auswärtige Gäste scheint das September Special auch in diesem Jahr zu sein. Der Aachen Tourist Service meldet gut gefüllte Hotels. Auch viele ausländische Gäste seien derzeit zu Besuch in der Stadt, heißt es. Also: Die Party kann starten! Aachen präsentiert sich wieder einmal international - auf den Bühnen wie davor. Als ganz spezielles Highlight im September.
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