Aachen - September Special: Auch an der Rotunde geht‘s diesmal rund

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September Special: Auch an der Rotunde geht‘s diesmal rund

Von: Matthias Hinrichs
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Denkbar kurze Wege garantiert: Gleich neben dem Elisengarten lockt der Münsterplatz die Massen, wenn das „September Special“ am übernächsten Wochenende in leicht abgespeckter Variante in die Vollen geht. Foto: Andreas Herrmann
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Versprechen Top-Entertainment für alle Geschmäcker: Die Macher des „September Special“ 2014 lockten bei der Vorstellung des Programms mit einem kleinen, aber feinen „Appetithappen“, kredenzt von „Camarel“.

Aachen. Ein großer Franke dankt ab, zahlreiche prominente Freiluftkünstler lassen bitten. Das marketingtechnische Luxusproblem in Sachen Fan- und Terminkollisionen haben die Organisatoren nach eigenem Bekenntnis hüben wie drüben mit einiger Mühe gelöst.

Aber mit besten Aussichten auf Erfolg: Trotz des erwarteten Besucheransturms im Endspurt der Ausstellungstrias zum 1200. Todesjahr Karls des Großen sollen am übernächsten Wochenende auch die Freunde der speziellen Aachener Spätsommersause voll auf ihre (gar nicht vorhandenen) Kosten kommen. Der Knoten in Sachen Konzert- und Kaiser-Rummel ist durchschlagen, bekundete Oberbürgermeister Marcel Philipp am Dienstag im frohen Schulterschluss mit Klaas Wolters, dem Vorsitzenden des Märkte- und Aktionskreises City, Marcus Terodde, Dezernent der Städteregion, die ebenfalls im Boot ist, und den maßgeblichen Sponsoren und Organisatoren des achten „September Special“-Happenings, das vom 18. bis 21. September in der City über die Bühnen geht.

Die werden diesmal bekanntlich ausschließlich im Elisengarten und auf dem Münsterplatz zu finden sein. „Dennoch ist es uns dank der großen Unterstützung vieler Kräfte wiederum gelungen, ein exklusives und äußerst vielseitiges Angebot an unterschiedlichsten Bands zu bieten, das Seinesgleichen in der Region sucht – und das, wie immer, zum Nulltarif“, unterstrich Wolters, nachdem der Feinschliff in Sachen Programm und Präsentation so gut wie abgeschlossen ist. Kurzum: Mehr als ein rundes Dutzend einschlägiger „Acts“ stürmen vier Tage lang die Bretter zwischen Rotunde und Dom.

Erstmals nach der Umgestaltung des Grüns an der Hartmannstraße setzt das „Manou Groove Orchestra“ mit rasantem Afro-Soul am Donnerstag um 20.15 Uhr das erste laut- und klangstarke Ausrufezeichen hinter dem Elisenbrunnen. Eine kongeniale Hommage an Jim Morrison und Co. versprechen am Freitag „The Doors of Perception“ (20.30 Uhr). Am Samstag spielt die Walheimer Big Band im Rahmen des großen Solidaritätsfestes zugunsten regionaler Beschäftigungsprojekte auf (14.15 Uhr). Soul-Zampano Edo Zanki und seine Band geben sich ein Stelldichein zur „Primetime“ (20.30 Uhr). Sonntagmittag empfängt der OB die finalen Etappenläufer des „Flame for Peace“-Marathons. Für die passende Begleitmusik sorgt die Reggae- und Rockformation „Zoster“ aus Bosnien-Herzegowina (14.15 Uhr). Der Abend gehört der Partyband „Szenario“ mit Soloviolinist Christoph Broll (20.30 Uhr). Bleibt eigentlich nur ein – inniger – Wunsch seitens der Macher: „Wenn die Leute ihren Müll vernünftig entsorgen, haben wir sicher eine Chance, den Elisengarten auch langfristig wieder als Open-Air-Plattform nutzen zu können“, hofft Wolters.

Denkbar kurze Wege sind jedenfalls garantiert, wenn sich weitgehend zeitgleich die konzertierenden und kalauernden Kollegen auf dem Münsterplatz die Mikros reichen. Die Grunge-Spezialisten von „Grey Attack“ lassen es dort am Donnerstag mächtig krachen (20.15 Uhr), dicht gefolgt von den Meistern der lokalpatriotischen Lachsalven: Jan und Manfred Savelsberg moderieren am Freitag beim Oecher Ovvend ein pralles Platt-Programm mit Kabarett, Klangkunst und Ameröllcher auf Platt – und haben sich dabei gar vorgenommen, den alten Kaiser K. mal links liegen zu lassen (20.30 Uhr).

Feinsten Funk und mehr serviert die quirlig-kreative Truppe „Klartekst“ am Samstag (14 Uhr). Hip-Hop-, Jazz- und Ska-Fans können sich auf den Auftritt der international erfolgreichen Formation „Waduh“ freuen (16.30 Uhr). Den Schlussakkord am Samstag setzen „Just:is“ mit einem rasanten Mix aus Rock-, Pop- und Soul-Klassikern (20.30 Uhr). Für eine jazzig-fetzige Ouvertüre am Sonntag sorgt die Sparkassen-Big-Band (14 Uhr), bevor Rock-Gitarrist und Sänger Carlos Cachafeiro mit einer extravaganten Performance zum musikalischen Funkenflug ansetzt (16.30 Uhr). Und die Letzten im bunten Bunde der Bühnenstars waren – nur so zur Einstimmung – bei der Präsentation am Dienstag quasi die Ersten: Das Aachener Pop-Quartett „Camarel“ zeigte sein Können vorläufig ohne Verstärker, aber mit viel Gefühl und seinem hitverdächtigen Ohrwurm „Rain“ (20.30 Uhr). Der Name des Titels muss ja nicht Programm sein . . .

Zumal auch die Jüngsten wiederum nicht zu kurz kommen sollen – und der vergleichsweise ebenfalls eher kleine Hof doch noch zu Ehren: Zur Kinder-Kunstwerkstatt lädt die Bleiberger Fabrik am Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 17 Uhr.

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