Senor Torpedo: Tanzbarer Sound mit speziellem Charme

Von: Gerd Simons
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Laden am Wochenende zum Tanz mit Niveau: die Mitglieder von Senor Torpedo mit der ehemaligen Sängerin Iris Romen.

Aachen. Nachdem Senor Torpedo im vergangenen Jahr bei Konzerten in Berlin, beim legendären „Sonne Mond Sterne-Festival“ in Saalburg/Thüringen, dem größten Festival für elektronische Musik, oder beim Eupener Musikmarathon erneut überzeugen konnten, meldet sich die kultige Aachener Band nun mit einem Doppelkonzert in ihrer Heimatstadt zurück.

Knapp eineinhalb Jahre nach einem ausverkauften Konzert im Musikbunker spielt die sechsköpfige Truppe unter dem Motto „Weekender 2.0“ am Freitag, 22. März, und Samstag, 23. März, im Gewölbe des Common Sense, Büchel 14, ab 21 Uhr, zum Tanz auf.

„Wir spielen dieses Doppelkonzert, weil wir so viele unserer Fans erreichen wollen und dieser Club mit dem Gewölbe einfach Klasse hat. Das wollen wir voll auskosten“, freut sich Drummer Andy Reinard auf die beiden Shows. Gegründet wurde der Sechser vor zwölf Jahren von Andy Reinard, Thomas Palenberg (Bass/Programming), Olli Walczak (Keyboards/Programming) und Timo von Wirth (Percussion). Komplettiert wird Senor Torpedo von Klaus Niessen (Gesang/Percussion) und Stephanie Zamana (Gesang). „Unser musikalisches Betätigungsfeld ist ein unkonventioneller Mix aus knarzenden Elektro-Bässen, tanzbaren Beats, warmen, modernen Sounds und jazziger Lead-Stimme“, erzählt Andy Reinard. „Wir stehen auf extrem tanzbare Sounds, die wir mit Live-Instrumenten, unterstützt durch elektronische Freunde, live auf der Bühne zelebrieren. Wir legen unseren Fokus auf die Songs, die in Clubs und auf dem Dancefloor funktionieren“, erläutert der Profimusiker. Das Schöne an der musikalischer Ausrichtung der Band sei, dass bei Live-Auftritten ein direkter Austausch mit dem Publikum stattfindet. „Befinden sich die Partygäste bei unserer Show auf dem Dancefloor und tanzen, dann haben wir alles richtig gemacht. Ist die Tanzfläche leer, müssen wir drüber nachdenken“, lacht Reinard. „Bis jetzt hat es immer funktioniert und daran wollen wir auch nichts ändern.“

Innerhalb der letzten zwölf Jahre hat die Band zwei CDs, zwei EPs und eine Vinyl-Scheibe veröffentlicht und für ihre Arbeit viel Lob und Anerkennung erhalten. Andy Reinard: „Der große (kommerzielle) Knall ist sicher ausgeblieben. Es ging uns aber auch nie darum, das Rad der Popmusik neu zu erfinden, sondern uns selber treu zu bleiben und in harter akribischer Arbeit unseren Sound weiter zu entwickeln – immer mit der Sehnsucht nach einem tanzenden Club-Floor. Auch nach zwölf Jahren und hunderten Konzerten in ganz Europa sitzt der Bass noch auf dem Beat, wir sind immer noch Freunde und machen einfach weiter – nur ein bisschen älter und Dicker. Ausgenommen natürlich unsere Sängerin!“

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