Seniorenzentrum mit mehr Wohlfühlfaktor

Von: Günther Sander
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Schlüsselübergabe nach der großen Modernisierungf: von links Anna Klein, Architekt Günter Kessler, Bewohner Richard Nolden, Frank Denhard, Hans Mülders und Torsten Nyhsen sind mit der Ergebnis der Arbeiten am Seniorenzentrum Rothe Erde zufrieden. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Schöner, größer, moderner, zweckmäßiger – so präsentiere sich nach einer Umbauzeit von 13 Monaten das SKM-Seniorenzentrum Rothe Erde in der Barbarastraße, wie Torsten Nyhsen, Geschäftsführer des Katholischen Vereins für soziale Dienste in Aachen (SKM), stolz mitteilte. Man sei froh darüber, diesen Schritt getan und erfolgreich vollendet zu haben.

Das Seniorenzentrum, ein offenes Haus, sei fest verwurzelt mit dem Viertel Rothe Erde, wie es bei der Einweihung hieß. Dort wohnen 54 Frauen und Männer. Wie Nyhsen weiter ausführte, würden die landesgesetzlichen Vorgaben eine Einzelzimmerquote von 80 Prozent vorsehen. Das Seniorenzentrum Rothe Erde konnte eine Quote von exakt 70 Prozent vorweisen. Im Klartext: Es mussten noch drei zusätzliche Einzelzimmer geschaffen werden.

Frank Denhard (Einrichtungsleitung) und Architekt Günter Kessler machten deutlich, der Umbau habe eine qualitative Steigerung des Hauses bewirkt. Vieles sei umstrukturiert worden, neue Diensträume kamen hinzu und auch im sanitären Bereich seien entsprechende Verbesserungen angestrebt worden. Kessler nannte es eine „bauliche Herausforderung“, denn während des Umbaus sei der „normale Betrieb“ weiter aufrecht erhalten geblieben. Und alles ohne Beeinträchtigungen der Heimbewohner. „Wir haben die Bewohner und Mitarbeiter vorher informiert und erklärt, um was es gehe und wie es laufen soll“, so Torsten Nyhsen. Die Aufklärung habe sich am Ende für alle Seiten als lohnenswert erwiesen. Vor allem seien die erforderlichen Ruhezeiten exakt eingehalten worden.

2012 seien bereits die ersten Planungen begonnen worden, der erste Spatenstich erfolgte am 29. Juli 2016. Am 31. Juli dieses Jahres war endlich alles in trockenen Tüchern. Stolze 750.000 Euro habe die Maßnahme verschlungen. Die Kosten seien durch den Landschaftsverband Rheinland als Projektkosten bewilligt worden.

Die Einweihungsfeier war daher auch ein willkommener Anlass, um sich bei allen Mitarbeitern, Bewohnern und deren Angehörigen für ihren Einsatz und ihr Verständnis zu bedanken. Derzeit sei das Haus „belegt“, die Nachfrage sei jedoch groß. Ein gutes Zeichen dafür, dass es den Bewohnern in Rothe Erde gefällt, wie Adolf Nolden gegenüber unserer Zeitung unterstrich: „Ich fühle mich hier wie ein 18-Jähriger, alles ist viel schöner geworden.“

Besser kann eine Beurteilung nicht ausfallen.

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